Ein Blick hinter die Kulissen eines Unternehmens und dabei neue Freundschaften schließen

Hallo! Mein Name ist Marta, ich bin 22 Jahre alt und komme aus einer Stadt im Südosten Spaniens namens Murcia. Gerade beginnt mein letztes Jahr an der Uni (ich studiere Jura und VWL) nachdem ich den Sommer als Praktikantin in der Marketing Abteilung von „Traveltura“ gearbeitet habe.
Heutzutage sind praktische Arbeitserfahrungen und Sprachkenntnisse ein Muss, wenn man seinen Traumjob bekommen möchte und man muss vor allem aus der Masse derer, die das gleiche Ziel haben, hervorstechen. Aus diesem Grund habe ich mich für ein Erasmus-Praktikum beworben, was es mir erlaubt, drei Monate im Ausland zu verbringen ohne etwas an der Universität zu verpassen.
In diesem Sommer in England habe ich nicht nur Arbeitserfahrungen gesammelt und mein Englisch verbessert sondern auch großartige Momente erlebt und neue Freundschaften geschlossen und das am besten Arbeitsplatz in Kent.
Bereits in der ersten Woche habe ich an verschiedenen Marketingprojekten gearbeitet und manchmal sogar in anderen Abteilungen, wie zum Beispiel Buchhaltung und Medien. Dadurch konnte ich einen Blick hinter die Kulissen des Unternehmens werfen. Das Projekt, das mir am besten gefallen hat, hatte mit Buchhaltung zu tun. Einmal im Monat haben wir alle wöchentlichen Zahlungsvorgänge sortiert. Auf diese Art und Weise konnten wir herausfinden, wie sich die Umsätze entwickelt haben. Somit konnten wir auch ermitteln, wie sich Marketing auf einzelne Projekte auswirkt. Während meines Praktikums habe ich gelernt, wie es ist in einem richtigen Unternehmen zu arbeiten, was meinen Lebenslauf interessanter für zukünftige Arbeitgeber macht. Ich bin mir sicher, dass diese Erfahrungen meine Chancen, einen guten Job zu bekommen, steigern werden. Drei Monate lang Arbeitserfahrungen in einem Unternehmen zu machen, wenn man noch nicht einmal das Studium abgeschlossen hat, ist eine einzigartige Möglichkeit, die nicht jeder Student bekommt.
Am Ende eines jeden Arbeitstages hatten wir einen Workshop, in dem alle Praktikanten über verschiedene Themen diskutieren konnten. Es ist eine gute Gelegenheit sich gegenseitig besser sowie Einstellungen und Denkweisen kennenzulernen. Immer wenn neue Praktikanten ankommen, gibt es eine „Willkommensparty“ bei welcher sie sich selbst vorstellen müssen. Dadurch fühlen die Neuen sich gleich viel wohler. Wenn jemand abreist, gibt es eine „Abschiedsparty“, die immer sehr emotional ist und bei welcher wir noch einmal unsere besten Erinnerungen Revue passieren lassen. Ich war bereits bei einigen Abschiedsparties dabei und weiß, dass dies der Moment ist, wo dir bewusst wird, was für eine tolle Zeit du in New Romney hattest.
Aber bei diesem Praktikum geht es nicht nur um Arbeitserfahrungen, denn man baut auch Freundschaften fürs Leben auf. Man lernt, mit Menschen aus der ganzen Welt im gleichen Haus zusammenzuleben und bekommt einen Eindruck von fremden Kulturen. Ich kann nun Gerichte aus mehr als sechs verschiedenen Ländern kochen! Am Ende stellt man fest, dass, auch wenn man nicht die gleiche Sprache spricht, man doch viele Gemeinsamkeiten mit jemandem vom anderen Ende der Welt haben kann. Wir sind hier alle sehr aufgeschlossen und respektvoll und wenn es jemand nicht ist, dann muss dieser jenige sich eben ändern. Hier muss man sich daran gewöhnen, dass wir alle verschieden sind und dies ist eine Erkenntnis, die auch im Berufsleben hilfreich sein wird.

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