Praktika: Der einfachste Weg, einen Job zu finden

Bei der heutigen Wirtschaftslage ist es vor allem für Studenten und junge Hochschulabsolventen kein Kinderspiel, einen Job zu finden. Sie verbringen oft Wochen damit, Jobangebote im Internet zu durchforsten, Bewerbungsschreiben zu verfassen und Lebensläufe zu versenden. Was sie aber wirklich brauchen, ist ein Praktikum.

Heute sind Praktika die neuen Vorstellungsgespräche der Jobsuche. Ungefähr 54% der jungen Absolventen sind arbeitslos oder unterbeschäftigt, daher ist ein Praktikum die beste Möglichkeit, die sich einem als Student bietet. Zahlreiche Studien zeigen, dass 7 von 10 Studenten bei der Firma, bei der sie ein Praktikum absolviert haben, später aufgenommen werden würden.

Studenten und Absolventen auf Jobsuche können durch ein Praktikum nicht nur einen späteren Vollzeitjob bekommen, sondern auch einen Beruf ausprobieren, bevor sie sich endgültig entscheiden. Außerdem haben die Arbeitgeber die Möglichkeit, Talente zu finden, die ihre Firma voranbringen werden, ohne sich nur auf ein kurzes Vorstellungsgespräch verlassen zu müssen. Berufsanfänger sind die Zukunft der Firma und daher in vielerlei Hinsicht die wichtigste Entscheidung, die ein Arbeitgeber treffen kann.

Ein bemerkenswerter Trend ist, dass Arbeitgeber heutzutage virtuelle Praktikanten anstellen und Studenten bereit sind, diese speziellen Praktika zu absolvieren. Ein virtuelles Praktikum ist ein Praktikumsprogramm, bei dem man Erfahrung gewinnt, während man in einer räumlich entfernten professionellen Umgebung arbeitet und körperlich nicht am Arbeitsort anwesend ist. Virtuelle Praktikanten kommunizieren mit ihrem Arbeitgeber via Skype, SMS oder Ähnlichem. Einer der Hauptgründe, warum sich virtuelle Praktika immer größerer Beliebtheit erfreuen, ist die Flexibilität, die sie Studenten bieten.

Die meisten Arbeitgeber empfinden bei der Entscheidung, wen sie anstellen sollen, das Auftreten beim Vorstellungsgespräch und relevante Berufserfahrung am wichtigsten. Diese Faktoren sind sogar wichtiger als gute schulische Leistungen, denn der Arbeitgeber will sicherstellen, dass der Bewerber für den Job geeignet ist. Außerdem interessieren sich Arbeitgeber für relevante Projekte, absolvierte Kurse und außerschulische Aktivitäten. Auf dem wettbewerbsorientierten Arbeitsmarkt wollen Arbeitgeber einen Kandidaten finden, der in mehr als nur einer schulischen Umgebung erfolgreich sein will.

Verschafft ein Praktikum dir einen Job? Das unten stehende Diagramm fasst eine Umfrage der National Association of Colleges and Employers zusammen. Aus den Ergebnissen können wir ablesen, dass 63,1% der Studenten, die ein bezahltes Praktikum absolviert haben, zumindest ein Jobangebot erhalten haben. Im Gegensatz dazu können nur 37% derjenigen, die ein unbezahltes Praktikum absolviert haben, dasselbe von sich behaupten. Der Hauptgrund, weshalb bezahlte Praktikanten bessere Angebote bekommen, ist, dass sie mehr Zeit damit verbringen, praktische Erfahrung zu sammeln, anstatt Verwaltungsaufgaben zu übernehmen.

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Die Ergebnisse sehen noch schlechter aus, wenn man das Gehalt betrachtet. Unter allen Studenten, die Arbeit fanden, wurde ehemaligen unbezahlten Praktikanten sogar weniger Geld geboten als jenen mit gar keiner Praktikumserfahrung.

Meiner Meinung nach sollte man kritisch sein und diese Resultate skeptisch betrachten: Während es nicht überraschend ist, dass bezahlte Praktikanten wahrscheinlicher eine gute Arbeit finden, glaube ich, dass auch unbezahlte Praktikanten gute Aussichten darauf haben, dank ihrer Erfahrung und ihren Kontakten einen Job zu ergattern.

Eine letzte Sache – wenn du den Zug dieses Jahr verpasst hast, gerate nicht in Panik: Auch nächstes Jahr werden wieder Praktika angeboten.

Wie man ein großartiger Praktikant wird

Bei einem Praktikum geht es nicht nur darum, neue Fähigkeiten zu erlernen und Berufserfahrung zu sammeln, es ist auch eine großartige Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und sich den ersten Arbeitsplatz nach Abschluss der Ausbildung zu sichern. Hier findet ihr die fünf goldenen Regeln, um das Beste aus einem Praktikum zu machen:

1) Kenne und respektiere die Unternehmenskultur

Das Erste und Wichtigste, was du kennen musst, sind die Geschichte und Werte des Unternehmens. Um bei deinem Gesprächspartner einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen, musst du Interesse am Unternehmen zeigen und daher über seine Anfänge und größere Veränderungen im Laufe der Jahre Bescheid wissen. Natürlich musst du auch die Regeln der Unternehmenskultur respektieren. Es geht nicht nur darum, pünktlich zur Arbeit zu erscheinen, sondern auch darum, die speziellen Arbeitsmethoden, gemeinschaftliche Überzeugungen und Dresscodes zu befolgen. Die Unternehmenskultur ist eine Vorstellung, die das Verhalten der Angestellten ohne explizit existierende Regeln lenkt. Wenn du Teil eines Unternehmens bist, bist du Teil einer eigenen Kultur.

2) Harte Arbeit

Der beste Weg, um deinem Vorgesetzten aufzufallen, ist, dich an Projekten zu beteiligen. Eine positive Einstellung und Eifer sind die besten Voraussetzungen, um neue Fähigkeiten zu lernen oder andere weiterzuentwickeln. Ergreife Initiative, sei einfallsreich und suche nach allen Möglichkeiten, die sich dir bieten.

3) Zeige Interesse

Als Praktikant erwartet man von dir, dass du motiviert und wissbegierig bist. Du solltest Fragen stellen – intelligente Fragen natürlich. Die Leute sind sich bewusst, dass du im Unternehmen bist, um so viel wie möglich zu lernen, also scheue dich nicht, Fragen zu stellen. Vergiss dabei aber nicht, dass die Angestellten auch ihre eigene Arbeit haben, also sei nicht zu aufdringlich. Indem du Fragen stellt, zeigst du deinem Arbeitgeber dein Interesse und beweist, dass du bereit bist, die notwendige Zeit zu investieren, um eine gute Leistung zu erbringen.

4) Kontakte knüpfen

Ein starkes, professionelles Netzwerk aufzubauen ist wesentlich, um eine Karriere zu beginnen. Der beste Weg, um mit dem Unternehmen in Kontakt zu bleiben, ist einen LinkedIn-Account zu erstellen. Indem du Mitarbeiter, Kunden und andere Praktikanten addest, baust du dein professionelles Netzwerk auf. Vermeide wenn möglich Facebook oder MySpace, da es schwierig sein kann, ein persönliches Netzwerk von einem professionellen zu trennen. Zögere nicht, mit deinen Kollegen nach der Arbeit Zeit zu verbringen, etwas trinken zu gehen oder mit den anderen Praktikanten abendzuessen. So wird es dir leichter fallen, mit Leuten ins Gespräch zu kommen; du wirst eine Möglichkeit haben, Fragen zu stellen, und möglicherweise neue Kontakte knüpfen, die du zu deinem LinkedIn-Account hinzufügen kannst.

5) Bleibe auch nach deinem Praktikum in Kontakt

Wenn du dein Praktikum beendest, gehe nicht, ohne den Leuten, die eine wichtige Rolle während dieses Zeitraums gespielt haben, zu danken. Nachdem du zu deinem Studium zurückgekehrt bist, kannst du einen Dankesbrief schreiben oder sogar anrufen, um „Fröhliche Weihnachten“ zu wünschen. Mit dem Unternehmen und den Angestellten in Kontakt zu bleiben, kann dir in Zukunft helfen, wenn du deine Ausbildung abgeschlossen hast und eine Arbeit suchst.

Jetzt weißt du, wie man der perfekte Praktikant wird. Vergiss nicht, was du aus dieser Erfahrung mitnehmen möchtest, welche Art von Fähigkeiten du lernen willst und versuche, Kontakte für die Zukunft zu knüpfen.

Lohnt es sich, ein Praktikum zu absolvieren?

Ein Praktikum beginnt, wenn du immer noch in der Schule bist, und dient dazu, dich auf deine zukünftige Arbeitsstelle vorzubereiten. Theoretisch gesehen ist ein Abschluss genug, um dich nach deinem Schulabschluss für einen Job zu qualifizieren, doch ein Praktikum verbessert deinen Lebenslauf noch weiter und kann bei deinen Bewerbungen wirklich nützlich sein.

Wenn du ein Praktikum absolvierst, kannst du vom Erasmus-Programm profitieren. Dieses Projekt ist darauf ausgelegt, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Staaten zu verbessern und infolgedessen das Wachstum von Auslandsstudien anzukurbeln. Mit mehr als 4000 involvierten Studenten bietet das Programm eine exzellente Chance dazu, Erfahrung im Ausland zu sammeln.

Zuallererst, es ist wahr, dass es schwierig sein kann, ein Praktikum zu finden, aber es ist am schwierigsten eines zu finden, welches gut bezahlt ist. Es wird ständig noch komplizierter für alle College-Absolventen, direkt nach der Universität einen Job zu finden, wenn sie nichts als ein eingerahmtes Diplom vorzuweisen haben. Die meisten Unternehmen suchen bei möglichen Angestellten nach wirklicher Berufserfahrung und die beste Möglichkeit, diese zu gewinnen, ist durch ein Praktikum. Trotz der geringen Bezahlung sind Praktika es langfristig gesehen wert, wenn du deine Zukunft planen willst. Wenn du kein Angebot bekommst, ist das auch kein Problem, denn die meisten Unternehmen haben vielleicht keine Stelle offen – der Wettbewerb ist hart.

Denk immer daran, dass ein Praktikum dir zwei wichtige Dinge bietet:

Erstens gewinnst du dadurch großartige Erfahrungen in der wirklichen Welt und dein Lebenslauf wird aufgewertet.

Zweitens erlangst du einen Einblick in ein Berufsfeld, das dich interessiert, und das hilft dir, eine bessere Entscheidung in Hinblick auf deine Karriere zu treffen. Das mindeste, wozu ein Praktikum beitragen wird, ist, dass du dir Gedanken darüber machst, womit du deinen Lebensunterhalt verdienen möchtest.

Deine Aufgaben während des Praktikums werden mit den täglichen Pflichten deiner Arbeitsstelle verbunden sein. Durch spezielle Projekte wirst du das Gefühl bekommen, einen größeren Nutzen zu haben und sie können dabei helfen, dein Wissen zu erweitern. Natürlich stehen Praktikanten am Ende der Hierarchie, was bedeutet, dass Verwaltungs- oder Routinearbeiten oftmals in das Arbeitspensum einbezogen sind.

Auf der anderen Seite sollten Unternehmen nicht diejenigen sein, die von einem Praktikanten profitieren. Du willst dein Praktikum mit mehr Fähigkeiten und Wissen verlassen, um dich auf deine Jobsuche vorzubereiten und um dir zu helfen, in deinem ausgewählten Berufsfeld Erfolg zu haben. Indem du einen richtigen Einblick in deine Sparte gewinnst und deine Fähigkeiten verbesserst, wie beispielsweise Probleme zu lösen, bist du auf dem richtigen Weg. Das kann alles miteinbeziehen, von der Bewältigung eines neuen Programms bis hin zur Verbesserung deiner Kommunikations- und Teamfähigkeiten. Wenn du von Betreuern und Mitarbeitern umgeben bist, die bereit sind, ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit dir zu teilen, hast du Glück gehabt. Mitarbeiter, die wirklich daran interessiert sind, dir zu helfen, sind oft schwer zu finden. Einen Mentor zu haben, der dich leitet und dir ein konstruktives Feedback gibt, wird dir helfen, professioneller zu werden und deinen Karriereweg schneller zu beschreiten.

Zum Schluss kann gesagt werden, dass es sich immer lohnt, ein Praktikum zu absolvieren. Es bietet dir all das Wissen, das du für deine zukünftige Karriere benötigst, sowie neue Fähigkeiten und Qualitäten, die du zuvor noch nie benötigt hast. Sogar eine schlechte Praktikumserfahrung kann dir viel über deinen potenziellen Berufsweg und über dich selbst verraten.

Die Bedeutung von Sprachen und Erfahrung im Ausland

Die Globalisierung hat Kulturen näher zusammengebracht, was auch die Notwendigkeit der Kommunikation untereinander beinhaltet. . Daher ist es heutzutage wichtig, mehrere Sprachen zu sprechen, nicht nur für unser persönliches, sondern vor allem für unser berufliches Leben. Je früher man beginnt, Sprachen zu lernen und zu üben, desto einfacher ist es und desto mehr Möglichkeiten wird man am Arbeitsmarkt haben.

Wenn man als Student Berufserfahrung im Ausland sammelt, kommt man in einem technischeren und spezialisierteren Umfeld mit der Fremdsprache in Kontakt. Man gewinnt Sicherheit beim Sprechen der Fremdsprache und bei der Anwendung seiner Kommunikationsfähigkeiten. Berufserfahrung im Ausland gesammelt zu haben, zeigt nicht nur, dass du eine Leidenschaft für Sprachen und Reisen hast und lernwillig bist, sondern stellt dich in einem Bewerbungsgespräch auch als reife und motivierte Person dar.

Während einer solchen Erfahrung wirst du die Möglichkeit haben, die Lebensweise der Einheimischen kennenzulernen. Außerdem wirst du Leute aus aller Welt treffen, was bedeutet, dass du auf die verschiedensten Kulturen und Ansichtsweisen treffen wirst. Dadurch wirst du aufgeschlossener werden und geistig wachsen.

Indem du diese Fähigkeiten und Kompetenzen lernst, bist du auch auf dem Arbeitsmarkt wettbewerbsfähiger, da außerschulische Aktivitäten mehr denn je zählen, um aus der Menge hervorzustechen. Zusätzlich wirst du lernen, ein Global Leader zu werden, der in einer professionellen Umgebung arbeiten kann, respektvoll mit anderen politischen und wirtschaftlichen Systemen umgeht und eine globale Sichtweise hat statt einer, die ein bestimmtes Land bevorzugt.

Studenten, die wollen, dass ihre im Ausland verbrachte Zeit positiven Einfluss auf ihre Karrierechancen hat, sollten sich für ein Praktikum als Teil ihres Curriculums entscheiden. Du wirst auf die Unterstützung und Ermutigung deiner Aufsichtsperson zählen können und an Unabhängigkeit, Problemlösungsfähigkeiten und Selbstvertrauen gewinnen.

Es wird immer gesagt: je länger der Aufenthalt, desto mehr Vorteile – und diese Theorie stimmt grundsätzlich, obgleich auch kürzere Aufenthalte die schulische, berufliche, persönliche, soziale und interkulturelle Entwicklung positiv beeinflussen. Bestimmte Entscheidungen haben das Potenzial, die langfristigen sprachlichen und beruflichen Vorteile noch zu vergrößern: verkürze die Zeit, die du mit Studenten aus dem eigenen Land verbringst; geh hinaus und zwinge dich jeden Tag dazu, die Fremdsprache zu benutzen; lebe wenn möglich bei einer Gastfamilie, die deine Erstsprache nicht versteht.

Nur wenige andere Erfahrungen haben so positive und nachhaltige Auswirkungen wie ein Aufenthalt im Ausland. Wenn du die Chance dazu hast, solltest du dich in die Sprache, die du lernst, vertiefen, indem du im Ausland studierst, ein passendes Praktikum oder einen passenden Job suchst. Es gibt viele Wege, um deine Sprachkenntnisse zu verbessern, während du im Ausland bist, aber denk daran: Das wichtigste ist, deine Komfortzone zu verlassen!

Die Macht des positiven Denkens

Jeder von uns hat bereits Tage erlebt, an denen alles schiefläuft. Man wacht morgens auf, stößt sich den Zeh an der Kante des Schranks, die Zahnpastatube ist leer und man hat vergessen, eine neue zu kaufen. Schließlich gerät man auch noch in einen Verkehrsstau und kommt zu spät zur Arbeit, und der Rest des Tages läuft auch nicht besser. Natürlich würden wir uns niemals wünschen, dass unser Leben so läuft und uns all dieses Unglück wiederfährt – aber laut eines sehr bekannten Buches mit dem Namen „The Secret – Das Geheimnis“ machen wir genau das.
Die meisten von uns wissen nicht, wie viel Macht unser Gehirn und unsere Gedanken haben. „The Secret“ erklärt genau, wie wir unsere Gedanken einsetzen können, um die Dinge, die wir in unserem Leben haben wollen, anzuziehen. Am Anfang ist die Methode nicht einfach anzuwenden; im Wesentlichen wird man dazu angeregt, sich auf die Umstände des Lebens, das man führen möchte, zu konzentrieren. Dazu musst du lernen, die Dinge auf die richtige Art – nämlich auf eine positive – zu betrachten. Wenn es zum Beispiel regnet, könntest du sagen: „Oh, es regnet schon wieder. Ich hasse dieses schlechte Wetter!“ Wie wäre es aber mit: „Ich bin dankbar, dass es regnet, denn der Regen bewässert die Natur. Ohne Regen würden wir in einer Wüste leben, wo keine Pflanzen blühen.“ Wie schon erwähnt, ist alles eine Frage des Blickwinkels. Eine positive Einstellung oder PMA (positive mental attitude) hilft dir, gute Erfahrungen anzuziehen. Wer positiv denkt und positive Gefühle hat, wird mehr dieser großartigen Erfahrungen anziehen, die einen glücklich machen.
Ich habe die Methoden aus „The Secret“ während meines Praktikums in Großbritannien ausprobiert. Ich war anfangs sehr enttäuscht von meinem Praktikumsplatz, da die Firma, in der ich arbeitete, nicht meinen Erwartungen entsprach. Glücklicherweise hatte ich vor meiner Anreise das Hörbuch von „The Secret“ gekauft und ich hörte es mir jeden Tag auf der Busfahrt in die Arbeit an. Ich begann, meine Sichtweise zu ändern und mich auf die Aspekte der Arbeit zu konzentrieren, die mir gefielen – die netten Leute, der langsame aber ständige Fortschritt, den ich machte, und die Chance, eine so interessante Erfahrung zu machen. Langsam begannen sich die Dinge zu verändern: Ich wachte mit einem Gefühl der Dankbarkeit auf, hatte Spaß mit meinen Kollegen und gewann meine Motivation zu arbeiten zurück. Je positiver meine Einstellung wurde, desto besser liefen die Dinge für mich.
„The Secret“ ist wie Elektrizität – ich verstehe sie nicht wirklich, aber ich verwende sie gerne.

Wie wäre es mit einem Praktikum in Spanien?

In diesem Artikel werde ich über Praktika in Spanien schreiben; Wie laufen sie ab? Funktionieren sie genauso wie in Großbritannien oder anderen europäischen Ländern?

Vor 1992 waren Praktika nur in den Bereichen Pädagogik und Medizin üblich. Seitdem sind sie jedoch in den Großteil aller Bereiche integriert worden und sind wesentlich häufiger. In Spanien haben Praktika nicht dieselbe Bedeutung wie in Frankreich oder Deutschland. Praktika folgen hier einem Studienplan vor dem Universitätsabschluss und helfen den Studenten durch die Berufserfahrung, theoretisches und praktisches Wissen zu verbinden. Aus diesem Grund integrieren die meisten Universitäten Pflichtpraktika in ihre Studiengänge.

Es gibt zwei Arten von Praktika:

Praktika für Studenten: Sie sind Pflichtpraktika, die von den Universitäten organisiert werden und durch eine Vereinbarung (convenio) zwischen der Universität und dem Unternehmen geregelt sind, die „Programas de Cooperación Educativa“ (Programme zur Zusammenarbeit im Bildungswesen) heißt. Ein Mentor wird ausgewählt, um dem Praktikanten im Unternehmen oder am Praktikumsort zu helfen, ein anderer wird in der Universität ausgewählt. Im Allgemeinen werden Praktikanten bezahlt, doch es ist auch möglich, dass sie anders entlohnt werden, beispielsweise durch ein Stipendium. Auszubildende sind durch die Studentenversicherung und eine zusätzliche Versicherung von der Universität abgesichert. Der Praktikant wird nie als wirklicher Angestellter angesehen.

Praktika für junge Absolventen in Eigeninitiative: Eigentlich hat die spanische Gesetzgebung gar kein Gesetz für diese Art von Praktikum. Sie werden über eine Vereinbarung dreier Parteien über die Universität, Assoziationen oder durch Programme wie dem Eurodyssée Programme durchgeführt. Es ist möglich, eine beidseitige Vereinbarung mit dem Arbeitgeber zu treffen und eine individuelle Versicherung abzuschließen, doch das kommt nicht sehr oft vor und Unternehmen verlangen normalerweise eine Vereinbarung mit einer dritten Partei. Diese Praktika sind wie Stipendien bezahlt und die Praktikanten besetzen keine offizielle Stelle, es gibt keine vertragliche Beziehung. Man sollte diese Praktika nicht mit denen verwechseln, die unter einem Praktikumsvertrag (Contrato de Prácticas) laufen, was sehr üblich für junge Absolventen ist, und bei denen Abgaben an Versicherungen gezahlt werden müssen, aber ein festgelegtes Gehalt bezahlt wird.

Spanische Arbeitszeiten sind anders als anderswo: Arbeitstage enden später (gegen 7 oder 8 Uhr abends), die Mittagspause beginnt gegen XXX, und die Arbeitswoche hat insgesamt 40 Stunden.

Einige Ratschläge für dich, wenn du dich für ein Praktikum in Spanien bewerben willst:
Dein Lebenslauf ist wichtiger als dein Bewerbungsschreiben. Du solltest dich also bemühen, einen guten Lebenslauf zu verfassen. Er sollte kurz sein (nicht mehr als eine oder zwei Seiten), einfach, klar und präzise formuliert. Das Ziel ist natürlich, zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden. Gib Acht auf Rechtschreibfehler, in Spanien ist man etwas pingelig, was das betrifft.

Nun bist du bereit für ein Praktikum in Spanien. Ein letzter simpler und wirkungsvoller Tipp noch: Vergiss nicht, du selbst zu sein und zu lächeln.

Wie man ein hervorragendes Bewerbungsschreiben verfasst

Wenn du dich für einen Job bewirbst, ist es sehr wichtig, dir über die Bedeutung des persönlichen Anschreibens bewusst zu sein. Das Anschreiben ist eine Ergänzung zum Lebenslauf. Es ist die perfekte Möglichkeit, die wesentlichen Punkte deines Lebenslaufs hervorzuheben und deine für den Job relevanten Fähigkeiten durch Beispiele zu unterstreichen. Manche Personalchefs nehmen das persönliche Bewerbungsschreiben wichtiger als den Lebenslauf selbst, also solltest du dir beim Schreiben Zeit nehmen.

Du solltest immer ein persönliches Bewerbungsschreiben beifügen, wenn du deinen Lebenslauf an einen möglichen Arbeitgeber schickst. Ein gutes Anschreiben sticht sofort ins Auge und bringt den Personalchef dazu, deine Bewerbung vollständig zu lesen und dich zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen.

Dein Anschreiben sollte dem Arbeitgeber einen ersten Eindruck von dir vermitteln – wer und wie du bist und welche Fähigkeiten du mitbringst. Du solltest auch erklären, warum du gerade an diesem Unternehmen und an dieser speziellen Stelle interessiert bist. Ehrliches Interesse zu zeigen, hilft dir, aus der Menge der Bewerber hervorzustechen.

Dein Bewerbungsschreiben ist ein individueller Brief. Daher ist es wichtig, das Anschreiben auf den Job, für den du dich bewirbst, zuzuschneidern. Mach das Anschreiben persönlich und vermeide es, für mehrere Bewerbungen dasselbe zu verwenden. Jedes Bewerbungsschreiben sollte einzigartig und personalisiert sein.

Du solltest das persönliche Anschreiben außerdem dazu verwenden, Lücken in deinem Lebenslauf, z.B. wegen Arbeitslosigkeit, Brückenjahren oder längerer Reisen zu erklären. Es ist eine gute Möglichkeit, um über diese Erfahrungen und was du daraus gelernt hast, zu sprechen.

In deinem persönlichen Anschreiben solltest du dich klar und professionell ausdrücken und eine angemessene Sprache verwenden. Jedes Unternehmen ist anders, was seine Philosophie und Arbeitskultur betrifft. Wenn du dein Anschreiben an das Unternehmen anpassen möchtest, ist es wichtig, den richtigen Ton zu treffen. Es ist außerdem eine gute Idee, dieselbe Schriftart und Schriftgröße in Anschreiben und Lebenslauf zu verwenden, sodass beide ordentlich und professionell aussehen.

Es ist entscheidend, dein Anschreiben kurz zu halten und auf den Punkt zu kommen. Um die Aufmerksamkeit auf dich zu lenken und einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen, solltest du das Anschreiben an die richtige Person addressieren. Vergewissere dich, dass du den Namen des Empfängers richtig geschrieben hast und ihn mit seinem bevorzugten Titel ansprichst. Beginne mit einem starken Einleitungssatz, in dem du erklärst, warum dieser Job genau das Richtige für dich ist und wie begeistert du von der Vorstellung bist, diese Stelle zu bekommen. Du solltest Motivation und Enthusiasmus zeigen.

Erkläre, warum du glaubst, der/die Richtige für dieses Unternehmen zu sein, und weshalb du motiviert bist, für dieses zu arbeiten. Zeig, dass du mit der Organisation und ihren Tätigkeiten vertraut bist. Du könntest zum Beispiel schreiben, dass du daran interessiert bist, für das Unternehmen zu arbeiten, weil du ihre Werte oder Arbeitskultur teilst. Du könntest auch einen positiven Kommentar über die Firma hinterlassen: Erwähne den Ruf der Firma, das Management, Umsatzrekorde, Produktqualität oder andere Faktoren, die dich besonders beeindrucken.

Du solltest zeigen, dass du über die Firma recherchiert hast und weißt, welche Fähigkeiten die Personalchefs von einem Bewerber/einer Bewerberin erwarten – und natürlich auch beweisen, dass genau du diese Fähigkeiten mitbringst. Das persönliche Anschreiben ist die perfekte Chance, mehr Details über deine relevantesten Qualifikationen und Erfolge zu liefern. Führe Beispiele für Situationen an, in denen du ein bestimmtes Talent angewandt hast oder beschreibe ein Erlebnis, bei dem du eine neue Fähigkeit erworben hast. Hebe deine herausragendsten Leistungen hervor, in etwa Schulungen, Beförderungen, firmeninterne Auszeichnungen oder jede andere Form von Lob und Anerkennung, die du erhalten hast.

Der letzte Absatz deines persönlichen Anschreibens ist von großer Bedeutung und sollte – genauso wie der Rest des Schreibens – einen positiven Eindruck beim Leser hinterlassen. Als Abschluss könntest du kurz erklären, wie die Erfahrungen, die du bis jetzt gesammelt hast, dir in deinem neuen Job helfen werden.

Nachdem du dein persönliches Anschreiben verfasst hast, ist es unerlässlich, es einige Male auf Rechtschreib- und Grammatikfehler hin durchzulesen. Es ist auch eine gute Idee, jemand anders dein Bewerbungsschreiben lesen zu lassen. Er oder sie hat eine andere Perspektive auf das Geschriebene und kann Verbesserungsvorschläge einbringen.

Nun weißt du alles, was du brauchst. Viel Glück beim Verfassen eines hervorragenden Anschreibens, das sich von den anderen abhebt und dir vielleicht zu deinem Traumjob verhilft!

Fragen in Interviews für Praktika und wie man sie beantwortet

Wenn du dich auf ein Praktikum vorbereitest, ist der erste und bedeutendste Schritt, den du mesitern musst, das Interview. Dieses Gespräch mag dir beängstigend erscheinen, weil du noch keine Erfahrung hast, aber der Unterschied zwischen einem Interview für ein Praktikum und einem Vorstellungsgespräch ist gering. Der erste Eindruck zählt und wird wahrscheinlich darüber entscheiden, ob du die Praktikumsstelle bekommst oder nicht. Denk daran, dass das Interview eine Möglichkeit ist, etwas über dich zu erzählen, also bleib ruhig und gib dein Bestes.
Hier findest du die häufigsten Fragen, die dich bei Interviews für Praktika erwarten, sowie Tipps, welche Antworten passend sind.

„Erzählen Sie mir etwas über sich.”
Der Großteil der Interviewer wird dich auffordern, etwas über dich zu erzählen, um dich besser kennenzulernen und dir die Angst zu nehmen. Du solltest dir im Vorhinein alle relevanten Informationen deines Lebenslaufs merken. So kannst du ohne langes Nachdenken antworten und hast kein Problem, die Informationen mit den richtigen Daten zu verbinden. Halte dich außerdem bei deinen Antworten kurz und konzentriere dich auf deine Stärken.

„Was versprechen Sie sich von diesem Praktikum?”
Eine gute Antwort auf diese Frage wäre, konkrete Dinge, die du durch dieses Praktikum lernen möchtest, aufzuzählen. Vermeide zu allgemeine Antworten, wie zum Beispiel, dass du einfach alles machen wirst, was von dir verlangt wird.

„Beschreiben Sie Ihre zukünftigen beruflichen Ziele.”
Als Antwort auf diese Aufforderung musst du ehrlich sein und deine Pläne für die Zukunft beschreiben, damit der Interviewer herausfinden kann, ob du für dieses Praktikum geeignet bist oder nicht. Außerdem musst du dein Bestes geben, wenn aus diesem Praktikum einmal eine feste Anstellung werden soll.

„Was wissen Sie über unser Unternehmen?”
Bevor du zu einem Vorstellungsgespräch gehst, ist es wichtig, dass du dich genauer über das Unternehmen informierst. Wenn du das Praktikum ernst nimmst, musst du enthusiastisch und bereit sein, mehr über das Unternehmen zu erfahren. Du solltest zumindest die Webseite der Firma besuchen, um einen Eindruck davon zu bekommen, woran dort gearbeitet wird.

Letzte Tipps:
Gute Vorbereitung und Übung steigern dein Selbstbewusstsein. Wenn du beim Interview selbstsicher auftrittst, werden deine potenziellen Arbeitgeber das bemerken und du wirst einen positiven Eindruck hinterlassen. Denk daran, immer ehrlich zu sein, wenn du von dir erzählst. Viel Glück für deine Vorstellungsgespräche!

Einen Workshop planen: Tipps für Anfänger

In einem Büro zu arbeiten bedeutet mehr, als nur vor dem eigenen Computer zu sitzen. Workshops sind ein guter Weg, um sowohl die Ansichtsweise der Mitarbeiter zu hören, als auch um den Teilnehmern praktische Fähigkeiten, Techniken oder Ideen zu vermitteln. Diese können sie nicht nur für die Arbeit , sondern auch für ihr tägliches Leben gebrauchen. Workshops sind eine Lernerfahrung, die in einem kurzen Zeitrahmen stattfindet, und sind außerdem nützlich, wenn bestimmte Umstände auftreten, wie ein Neubeginn, die Vorstellung eines neuen Konzepts, die Einarbeitung von Angestellten und Freiwilligen und Updates über ihre Entwicklung. Wenn du deinen ersten Workshop vorbereiten musst, gerate nicht in Panik – hier sind einige Ratschläge, die dir dabei helfen werden, einen guten zu planen!

Wenn sie nicht richtig durchgeführt werden, können Workshops eine Verschwendung von Zeit und Geld sein, deshalb solltest du die folgenden Tipps in deine Planung miteinbeziehen.

#1 Ziele: Jeder Workshop muss ein Ziel haben, auf das du dich konzentrierst, ansonsten hat es keinen Sinn, andere Leute einzuladen.

#2 Teilnehmer: Deine Zielgruppe ist direkt mit deinem Ziel verbunden, also solltest du sehr genau darüber nachdenken, wen du einlädst, aber lass einige Plätze frei für Teilnehmer, die erst in letzter Minute hinzukommen.

#3 Standort: Du musst dir über die Anzahl der Teilnehmer , den Standort, den du brauchen wirst und genaue Details wie die Sichtbarkeit deiner visuellen Hilfsmittel im Klaren sein.

#4 Ablauf/Programm: Nachdem du die vorherigen Schritte abgearbeitet hast, musst du dir überlegen, wie du deine Ziele erreichen willst. Du wirst die wichtigsten Themen deines Workshops, inklusive einiger Details, die du den Teilnehmern übermitteln willst, aufschreiben. Notiere die visuellen Hilfsmittel, die du benutzen wirst, falls du welche verwenden willst, und sei sehr genau bei den Details der Gruppendiskussionen und Aktivitäten. Behalte dabei die Zeit im Auge, die dir zur Verfügung steht.

#5 Verlaufsprotokoll: Es ist essenziell, dass du die Meinung der Teilnehmer über den Workshop herausfindest. Auch wenn diese manchmal nicht positiv ist, wird sie dir helfen, Fehler auszubessern. Ein weiterer wichtiger Punkt ist ein Plan, wie du die Entscheidungen, die während des Workshops getroffen wurden, übermittelst. Wenn dein Ziel war, eine Entscheidung zu fällen, solltest du daran denken: Je mehr Menschen teilnehmen, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass ihr eine Entscheidung treffen werdet. Deswegen solltest du die Zahl der Teilnehmer reduzieren und gezielt auswählen, wer kommen soll.

Sobald du all diese Punkte abgehakt und einen soliden Plan erstellt hast, musst du dir nur noch Gedanken darüber machen, wie du deinen Workshop aufregender gestaltest, da es sehr wichtig ist, die Teilnehmer zu involvieren, damit dieser erfolgreich ist. Wenn du das Event organisierst, indem du alle Anwesenden in Gruppen einteilst, ist es wichtig, dass du die verschiedenen Typen von Menschen vermischst. Außerdem solltest du daran denken, dass einige Leute sehr nervös werden, wenn sie vor einer Ansammlung von Menschen sprechen müssen, deshalb solltest du die Größe der Gruppen gering halten, damit diese Teilnehmer sich wohler fühlen, wenn sie interagieren.

Alles in allem sollte bei deiner Planung das Ziel des Workshops im Mittelpunkt stehen. Vergiss nicht, die Aufgaben kreativ zu gestalten, damit die Teilnehmer sich entspannen und ermutigt werden, sich zu involvieren. Dadurch wirst du im Nachhinein kleine Fehler, die du gemacht hast, korrigieren können. Außerdem solltest du nicht vergessen: je detaillierter dein Plan ist, desto eher wird dein Workshop pünktlich und erfolgreich sein.

Wichtige Ratschläge, um den Kulturschock im Vereinigten Königreich zu überwinden

Wenn du für ein Praktikum nach Großbritannien reist, wirst du dort sicherlich eine wundervolle Zeit haben. Trotzdem ist es wichtig, sich über die britische Kultur zu informieren, um einen Kulturschock zu vermeiden. Zuallererst müssen wir uns die Frage stellen: Was ist ein Kulturschock? Es ist das Gefühl der Angst und Verwirrung, das man vielleicht verspürt, wenn man in ein Land reist, das einem unbekannt ist. Es kann schwer sein, sich an die verschiedenen kulturellen Normen und Werte zu gewöhnen und der starke Kontrast zum Heimatland ist für manche ein anfänglicher Schock.

Es gibt einige Dinge, die Reisende verwirren können, wenn sie das erste Mal nach Großbritannien kommen. Wenn Briten jemanden zum ersten Mal treffen, geben sie sich zum Beispiel zur Begrüßung die Hand, anstatt sich auf die Wange zu küssen. Generell sind Briten reservierter, was den Körperkontakt und persönlichen Freiraum angeht, als Menschen aus anderen europäischen Ländern. Eine weitere Sache, auf die man achten sollte, ist die Tatsache, dass man in Großbritannien und Irland auf der linken Straßenseite fährt, was sich am Anfang sehr seltsam anfühlen kann, wenn man mit dem Auto oder einem Bus fährt, da man das Gefühl hat, alle würden einem entgegen kommen. Außerdem ist das Essen dort anders – das traditionelle englische Frühstück, zum Beispiel, mit Würstchen, Eiern, Speck, Toast, etc. kann anders sein als alles, woran du gewöhnt bist.

Hier sind einige Tipps, die gegen das Gefühl der Angst und des Unvertrauten helfen, wenn du nach Großbritannien reist:

Sei aufgeschlossen/tolerant/unvoreingenommen:
Es ist wichtig, objektiv zu sein und nicht zu urteilen, wenn man etwas über die Kultur des Vereinigten Königreichs lernt. Jeder ist mit seinen eigenen kulturellen Normen und Werten aufgewachsen, genauso du in deinem Heimatland. Nur, weil die Normen in Großbritannien anders sind, bedeutet es nicht, dass sie falsch sind. Wenn du unvoreingenommen bleibst, wird es einfacher für dich, zu lernen und zu verstehen, warum die Dinge so sind, wie sie eben sind. Engstirnig zu sein und die Dinge nicht so hinzunehmen, wie sie sind, wird dich auf lange Zeit nur noch besorgter machen. Versuche nicht, die neue Kultur mit der deines Heimatlandes zu vergleichen, sondern behandle einfach alles, was du lernst, als wertvollen Einblick in die Kultur Großbritanniens.

Lerne die Landessprache
Die Menschen werden deine Mühe zu schätzen wissen, wenn du versuchst, Englisch zu sprechen, da es dein Interesse und deinen Willen zeigt, etwas zu lernen. Halte dich nicht zurück, etwas zu sagen und habe keine Angst, dass du Fehler machen könntest. Niemand wird von dir erwarten, perfekt Englisch sprechen zu können – es ist ein Lernprozess und deine Kollegen/ Freunde werden das respektieren. Nichts ist bewundernswerter, als es zu versuchen und irgendwann wird es einfacher für dich werden, bis du dich nicht einmal mehr anstrengen musst. Es könnte für dich zu einer zweiten Muttersprache werden!

Lerne neue Leute kennen
Es gibt keinen besseren Weg, eine neue Kultur kennenzulernen, als mit den Einheimischen zu sprechen, und falls du dadurch neue Freunde gewinnst, ist das ein zusätzlicher Gewinn! Freunde in Großbritannien zu haben, wird deinen Englischkenntnissen auf die Sprünge helfen und außerdem dazu beitragen, dass du dich in deine neue Umgebung besser einlebst. Es ist immer toll, Leute zu finden, mit denen man seine Erfahrungen teilen und den sozialen Teil seines Praktikums verbessern kann.

Hab Sinn für Humor
Es ist sehr wahrscheinlich, dass du während deines Praktikums ein falsches Wort benutzt oder in einer Situation etwas Falsches tust. Wenn es passiert, ist es wichtig, nicht zu hart zu sich selbst zu sein. Lache einfach über deinen Fehler und die anderen werden mit dir lachen. Es ist ein Lernprozess und kann Spaß machen. Du wirst neue Dinge einfacher lernen, wenn du Fehlern, die du machen könntest, entspannt entgegentrittst und die anderen werden dich für deine positive Einstellung bewundern.

Wenn du dich an diese Tipps hältst und alles tust, um in deinem Praktikum voranzukommen, kann nichts schief gehen. Am wichtigsten ist aber: Hab Spaß!