Alle Bedenken unbegründet!

Meine Eltern wurden mit jedem Tag, den das Praktikum näher rückte,unruhiger. Ist die Firma auch wirklich seriös, was wird meine Tochter da den ganzen Tag machen? Wird Sie sich auch wohl fühlen?

Ich bin sozusagen das Küken der Familie. Meine große Schwester ist vor 7 Jahren ausgezogen und ich habe gerade erst mein Abi hinter mir, was bedeutet, ich wohne als einziges überbliebene “Kind” noch Zuhause.

Hinzu kommt, dass meine Schwester nie länger alleine im Ausland war. Ihr könnt euch also sicher vorstellen, was bei mir Zuhause los war.

Mein Vater hat dann schließlich angefangen im Internet zu recherchieren. Die Blogartikel, die er zum Thema Internship UK gefunden hat,haben ihn dann zwar letztenendes beruhigt, aber denoch konnte er sich nichts anderes vorstellen, als das ich in einer Art Callcenter arbeiten werde. Seine Horrorvorstellung war, dass Gift-tours und Studios92 wahrscheinlich nur Praktikumsplätze vorgibt, aber eigentlich billige Arbeitskräfte sucht, um ihre Produkte per Telefon anderen Leuten aufzuschwätzen.

>Ich wurde natürlich auch zunehmend unsicherer, meine größte Angst war es, der einzige Praktikant der Firma zu sein und keinen Anschluss zu finden. Aber ein Zurück gab es nicht mehr, denn das Geld war überwiesen. 

Glücklicherweise sollte sich aber bald herausstellen, dass alle Bedenken vollkommen unbegründet waren!

Aber wenn ihr meinen ersten Blogartikel gelesen habt, dann wisst ihr jetzt, was zusätzlich noch in meinem Kopf herumspukte, als ich dann auch noch den Weg nicht
gefunden habe. “Totally lost” ist einfach der beste Ausdruck dafür.


Was mich dann hier, bei meinem Praktikum in New Romney erwarten sollte, war das komplette Gegenteil. Als ich das erste mal die Küche betrat – Überraschung…da saßen doch tatsächlich 2 sympatische Jungs so ungefähr in meinem Alter. Dann kam auch noch ein nettes Mädchen in die Küche, die mir gleich erstmal zeigte, wo ich die ganzen Fressalien finde. Mein Vertrauen war damit gewonnen: Nette Leute, Essen…ääh, was will man im ersten Moment mehr?

Anschließend wurde ich zu dem Haus chauffiert, in dem ich den nächsten Monat leben würde.Geradeaus die Straße entlang, dann links auf die Coast Road und ich
konnte es kaum glauben: das Haus liegt direkt am Meer… .

Mein Zimmer sollte ich mir mit einer Italienerin teilen. Sie stellte sich als super lieb und hilfsbereit heraus. Volltreffer!

Da blieb dann nur noch die Sache mit der Arbeit….Callcenterarbeit oder nicht? Den ersten Tag in meinem Praktikum bekamen wir sehr viel Informationsmaterial zu den Sicherheitsvorschriften im Office,zum Umgang mit den Anderen und schließlich auch Infos zu dem Department für das man sich beworben hatte.

Ich hatte mich für Translation beworben. Nach einem kleinen Test am Abend bin ich dann erstmal hundemüde ins Bett gefallen. Einschlafen war jedoch ganz schön schwierig mit den ganzen englischen Wörtern, den neuen Eindrücken und der Vorfreude auf die nächsten Tage im Kopf…

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