Wie wäre es mit einem Praktikum in Spanien?

In diesem Artikel werde ich über Praktika in Spanien schreiben; Wie laufen sie ab? Funktionieren sie genauso wie in Großbritannien oder anderen europäischen Ländern?

Vor 1992 waren Praktika nur in den Bereichen Pädagogik und Medizin üblich. Seitdem sind sie jedoch in den Großteil aller Bereiche integriert worden und sind wesentlich häufiger. In Spanien haben Praktika nicht dieselbe Bedeutung wie in Frankreich oder Deutschland. Praktika folgen hier einem Studienplan vor dem Universitätsabschluss und helfen den Studenten durch die Berufserfahrung, theoretisches und praktisches Wissen zu verbinden. Aus diesem Grund integrieren die meisten Universitäten Pflichtpraktika in ihre Studiengänge.

Es gibt zwei Arten von Praktika:

Praktika für Studenten: Sie sind Pflichtpraktika, die von den Universitäten organisiert werden und durch eine Vereinbarung (convenio) zwischen der Universität und dem Unternehmen geregelt sind, die „Programas de Cooperación Educativa“ (Programme zur Zusammenarbeit im Bildungswesen) heißt. Ein Mentor wird ausgewählt, um dem Praktikanten im Unternehmen oder am Praktikumsort zu helfen, ein anderer wird in der Universität ausgewählt. Im Allgemeinen werden Praktikanten bezahlt, doch es ist auch möglich, dass sie anders entlohnt werden, beispielsweise durch ein Stipendium. Auszubildende sind durch die Studentenversicherung und eine zusätzliche Versicherung von der Universität abgesichert. Der Praktikant wird nie als wirklicher Angestellter angesehen.

Praktika für junge Absolventen in Eigeninitiative: Eigentlich hat die spanische Gesetzgebung gar kein Gesetz für diese Art von Praktikum. Sie werden über eine Vereinbarung dreier Parteien über die Universität, Assoziationen oder durch Programme wie dem Eurodyssée Programme durchgeführt. Es ist möglich, eine beidseitige Vereinbarung mit dem Arbeitgeber zu treffen und eine individuelle Versicherung abzuschließen, doch das kommt nicht sehr oft vor und Unternehmen verlangen normalerweise eine Vereinbarung mit einer dritten Partei. Diese Praktika sind wie Stipendien bezahlt und die Praktikanten besetzen keine offizielle Stelle, es gibt keine vertragliche Beziehung. Man sollte diese Praktika nicht mit denen verwechseln, die unter einem Praktikumsvertrag (Contrato de Prácticas) laufen, was sehr üblich für junge Absolventen ist, und bei denen Abgaben an Versicherungen gezahlt werden müssen, aber ein festgelegtes Gehalt bezahlt wird.

Spanische Arbeitszeiten sind anders als anderswo: Arbeitstage enden später (gegen 7 oder 8 Uhr abends), die Mittagspause beginnt gegen XXX, und die Arbeitswoche hat insgesamt 40 Stunden.

Einige Ratschläge für dich, wenn du dich für ein Praktikum in Spanien bewerben willst:
Dein Lebenslauf ist wichtiger als dein Bewerbungsschreiben. Du solltest dich also bemühen, einen guten Lebenslauf zu verfassen. Er sollte kurz sein (nicht mehr als eine oder zwei Seiten), einfach, klar und präzise formuliert. Das Ziel ist natürlich, zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden. Gib Acht auf Rechtschreibfehler, in Spanien ist man etwas pingelig, was das betrifft.

Nun bist du bereit für ein Praktikum in Spanien. Ein letzter simpler und wirkungsvoller Tipp noch: Vergiss nicht, du selbst zu sein und zu lächeln.

Wie man ein hervorragendes Bewerbungsschreiben verfasst

Wenn du dich für einen Job bewirbst, ist es sehr wichtig, dir über die Bedeutung des persönlichen Anschreibens bewusst zu sein. Das Anschreiben ist eine Ergänzung zum Lebenslauf. Es ist die perfekte Möglichkeit, die wesentlichen Punkte deines Lebenslaufs hervorzuheben und deine für den Job relevanten Fähigkeiten durch Beispiele zu unterstreichen. Manche Personalchefs nehmen das persönliche Bewerbungsschreiben wichtiger als den Lebenslauf selbst, also solltest du dir beim Schreiben Zeit nehmen.

Du solltest immer ein persönliches Bewerbungsschreiben beifügen, wenn du deinen Lebenslauf an einen möglichen Arbeitgeber schickst. Ein gutes Anschreiben sticht sofort ins Auge und bringt den Personalchef dazu, deine Bewerbung vollständig zu lesen und dich zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen.

Dein Anschreiben sollte dem Arbeitgeber einen ersten Eindruck von dir vermitteln – wer und wie du bist und welche Fähigkeiten du mitbringst. Du solltest auch erklären, warum du gerade an diesem Unternehmen und an dieser speziellen Stelle interessiert bist. Ehrliches Interesse zu zeigen, hilft dir, aus der Menge der Bewerber hervorzustechen.

Dein Bewerbungsschreiben ist ein individueller Brief. Daher ist es wichtig, das Anschreiben auf den Job, für den du dich bewirbst, zuzuschneidern. Mach das Anschreiben persönlich und vermeide es, für mehrere Bewerbungen dasselbe zu verwenden. Jedes Bewerbungsschreiben sollte einzigartig und personalisiert sein.

Du solltest das persönliche Anschreiben außerdem dazu verwenden, Lücken in deinem Lebenslauf, z.B. wegen Arbeitslosigkeit, Brückenjahren oder längerer Reisen zu erklären. Es ist eine gute Möglichkeit, um über diese Erfahrungen und was du daraus gelernt hast, zu sprechen.

In deinem persönlichen Anschreiben solltest du dich klar und professionell ausdrücken und eine angemessene Sprache verwenden. Jedes Unternehmen ist anders, was seine Philosophie und Arbeitskultur betrifft. Wenn du dein Anschreiben an das Unternehmen anpassen möchtest, ist es wichtig, den richtigen Ton zu treffen. Es ist außerdem eine gute Idee, dieselbe Schriftart und Schriftgröße in Anschreiben und Lebenslauf zu verwenden, sodass beide ordentlich und professionell aussehen.

Es ist entscheidend, dein Anschreiben kurz zu halten und auf den Punkt zu kommen. Um die Aufmerksamkeit auf dich zu lenken und einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen, solltest du das Anschreiben an die richtige Person addressieren. Vergewissere dich, dass du den Namen des Empfängers richtig geschrieben hast und ihn mit seinem bevorzugten Titel ansprichst. Beginne mit einem starken Einleitungssatz, in dem du erklärst, warum dieser Job genau das Richtige für dich ist und wie begeistert du von der Vorstellung bist, diese Stelle zu bekommen. Du solltest Motivation und Enthusiasmus zeigen.

Erkläre, warum du glaubst, der/die Richtige für dieses Unternehmen zu sein, und weshalb du motiviert bist, für dieses zu arbeiten. Zeig, dass du mit der Organisation und ihren Tätigkeiten vertraut bist. Du könntest zum Beispiel schreiben, dass du daran interessiert bist, für das Unternehmen zu arbeiten, weil du ihre Werte oder Arbeitskultur teilst. Du könntest auch einen positiven Kommentar über die Firma hinterlassen: Erwähne den Ruf der Firma, das Management, Umsatzrekorde, Produktqualität oder andere Faktoren, die dich besonders beeindrucken.

Du solltest zeigen, dass du über die Firma recherchiert hast und weißt, welche Fähigkeiten die Personalchefs von einem Bewerber/einer Bewerberin erwarten – und natürlich auch beweisen, dass genau du diese Fähigkeiten mitbringst. Das persönliche Anschreiben ist die perfekte Chance, mehr Details über deine relevantesten Qualifikationen und Erfolge zu liefern. Führe Beispiele für Situationen an, in denen du ein bestimmtes Talent angewandt hast oder beschreibe ein Erlebnis, bei dem du eine neue Fähigkeit erworben hast. Hebe deine herausragendsten Leistungen hervor, in etwa Schulungen, Beförderungen, firmeninterne Auszeichnungen oder jede andere Form von Lob und Anerkennung, die du erhalten hast.

Der letzte Absatz deines persönlichen Anschreibens ist von großer Bedeutung und sollte – genauso wie der Rest des Schreibens – einen positiven Eindruck beim Leser hinterlassen. Als Abschluss könntest du kurz erklären, wie die Erfahrungen, die du bis jetzt gesammelt hast, dir in deinem neuen Job helfen werden.

Nachdem du dein persönliches Anschreiben verfasst hast, ist es unerlässlich, es einige Male auf Rechtschreib- und Grammatikfehler hin durchzulesen. Es ist auch eine gute Idee, jemand anders dein Bewerbungsschreiben lesen zu lassen. Er oder sie hat eine andere Perspektive auf das Geschriebene und kann Verbesserungsvorschläge einbringen.

Nun weißt du alles, was du brauchst. Viel Glück beim Verfassen eines hervorragenden Anschreibens, das sich von den anderen abhebt und dir vielleicht zu deinem Traumjob verhilft!

Fragen in Interviews für Praktika und wie man sie beantwortet

Wenn du dich auf ein Praktikum vorbereitest, ist der erste und bedeutendste Schritt, den du mesitern musst, das Interview. Dieses Gespräch mag dir beängstigend erscheinen, weil du noch keine Erfahrung hast, aber der Unterschied zwischen einem Interview für ein Praktikum und einem Vorstellungsgespräch ist gering. Der erste Eindruck zählt und wird wahrscheinlich darüber entscheiden, ob du die Praktikumsstelle bekommst oder nicht. Denk daran, dass das Interview eine Möglichkeit ist, etwas über dich zu erzählen, also bleib ruhig und gib dein Bestes.
Hier findest du die häufigsten Fragen, die dich bei Interviews für Praktika erwarten, sowie Tipps, welche Antworten passend sind.

„Erzählen Sie mir etwas über sich.”
Der Großteil der Interviewer wird dich auffordern, etwas über dich zu erzählen, um dich besser kennenzulernen und dir die Angst zu nehmen. Du solltest dir im Vorhinein alle relevanten Informationen deines Lebenslaufs merken. So kannst du ohne langes Nachdenken antworten und hast kein Problem, die Informationen mit den richtigen Daten zu verbinden. Halte dich außerdem bei deinen Antworten kurz und konzentriere dich auf deine Stärken.

„Was versprechen Sie sich von diesem Praktikum?”
Eine gute Antwort auf diese Frage wäre, konkrete Dinge, die du durch dieses Praktikum lernen möchtest, aufzuzählen. Vermeide zu allgemeine Antworten, wie zum Beispiel, dass du einfach alles machen wirst, was von dir verlangt wird.

„Beschreiben Sie Ihre zukünftigen beruflichen Ziele.”
Als Antwort auf diese Aufforderung musst du ehrlich sein und deine Pläne für die Zukunft beschreiben, damit der Interviewer herausfinden kann, ob du für dieses Praktikum geeignet bist oder nicht. Außerdem musst du dein Bestes geben, wenn aus diesem Praktikum einmal eine feste Anstellung werden soll.

„Was wissen Sie über unser Unternehmen?”
Bevor du zu einem Vorstellungsgespräch gehst, ist es wichtig, dass du dich genauer über das Unternehmen informierst. Wenn du das Praktikum ernst nimmst, musst du enthusiastisch und bereit sein, mehr über das Unternehmen zu erfahren. Du solltest zumindest die Webseite der Firma besuchen, um einen Eindruck davon zu bekommen, woran dort gearbeitet wird.

Letzte Tipps:
Gute Vorbereitung und Übung steigern dein Selbstbewusstsein. Wenn du beim Interview selbstsicher auftrittst, werden deine potenziellen Arbeitgeber das bemerken und du wirst einen positiven Eindruck hinterlassen. Denk daran, immer ehrlich zu sein, wenn du von dir erzählst. Viel Glück für deine Vorstellungsgespräche!

Einen Workshop planen: Tipps für Anfänger

In einem Büro zu arbeiten bedeutet mehr, als nur vor dem eigenen Computer zu sitzen. Workshops sind ein guter Weg, um sowohl die Ansichtsweise der Mitarbeiter zu hören, als auch um den Teilnehmern praktische Fähigkeiten, Techniken oder Ideen zu vermitteln. Diese können sie nicht nur für die Arbeit , sondern auch für ihr tägliches Leben gebrauchen. Workshops sind eine Lernerfahrung, die in einem kurzen Zeitrahmen stattfindet, und sind außerdem nützlich, wenn bestimmte Umstände auftreten, wie ein Neubeginn, die Vorstellung eines neuen Konzepts, die Einarbeitung von Angestellten und Freiwilligen und Updates über ihre Entwicklung. Wenn du deinen ersten Workshop vorbereiten musst, gerate nicht in Panik – hier sind einige Ratschläge, die dir dabei helfen werden, einen guten zu planen!

Wenn sie nicht richtig durchgeführt werden, können Workshops eine Verschwendung von Zeit und Geld sein, deshalb solltest du die folgenden Tipps in deine Planung miteinbeziehen.

#1 Ziele: Jeder Workshop muss ein Ziel haben, auf das du dich konzentrierst, ansonsten hat es keinen Sinn, andere Leute einzuladen.

#2 Teilnehmer: Deine Zielgruppe ist direkt mit deinem Ziel verbunden, also solltest du sehr genau darüber nachdenken, wen du einlädst, aber lass einige Plätze frei für Teilnehmer, die erst in letzter Minute hinzukommen.

#3 Standort: Du musst dir über die Anzahl der Teilnehmer , den Standort, den du brauchen wirst und genaue Details wie die Sichtbarkeit deiner visuellen Hilfsmittel im Klaren sein.

#4 Ablauf/Programm: Nachdem du die vorherigen Schritte abgearbeitet hast, musst du dir überlegen, wie du deine Ziele erreichen willst. Du wirst die wichtigsten Themen deines Workshops, inklusive einiger Details, die du den Teilnehmern übermitteln willst, aufschreiben. Notiere die visuellen Hilfsmittel, die du benutzen wirst, falls du welche verwenden willst, und sei sehr genau bei den Details der Gruppendiskussionen und Aktivitäten. Behalte dabei die Zeit im Auge, die dir zur Verfügung steht.

#5 Verlaufsprotokoll: Es ist essenziell, dass du die Meinung der Teilnehmer über den Workshop herausfindest. Auch wenn diese manchmal nicht positiv ist, wird sie dir helfen, Fehler auszubessern. Ein weiterer wichtiger Punkt ist ein Plan, wie du die Entscheidungen, die während des Workshops getroffen wurden, übermittelst. Wenn dein Ziel war, eine Entscheidung zu fällen, solltest du daran denken: Je mehr Menschen teilnehmen, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass ihr eine Entscheidung treffen werdet. Deswegen solltest du die Zahl der Teilnehmer reduzieren und gezielt auswählen, wer kommen soll.

Sobald du all diese Punkte abgehakt und einen soliden Plan erstellt hast, musst du dir nur noch Gedanken darüber machen, wie du deinen Workshop aufregender gestaltest, da es sehr wichtig ist, die Teilnehmer zu involvieren, damit dieser erfolgreich ist. Wenn du das Event organisierst, indem du alle Anwesenden in Gruppen einteilst, ist es wichtig, dass du die verschiedenen Typen von Menschen vermischst. Außerdem solltest du daran denken, dass einige Leute sehr nervös werden, wenn sie vor einer Ansammlung von Menschen sprechen müssen, deshalb solltest du die Größe der Gruppen gering halten, damit diese Teilnehmer sich wohler fühlen, wenn sie interagieren.

Alles in allem sollte bei deiner Planung das Ziel des Workshops im Mittelpunkt stehen. Vergiss nicht, die Aufgaben kreativ zu gestalten, damit die Teilnehmer sich entspannen und ermutigt werden, sich zu involvieren. Dadurch wirst du im Nachhinein kleine Fehler, die du gemacht hast, korrigieren können. Außerdem solltest du nicht vergessen: je detaillierter dein Plan ist, desto eher wird dein Workshop pünktlich und erfolgreich sein.

Wichtige Ratschläge, um den Kulturschock im Vereinigten Königreich zu überwinden

Wenn du für ein Praktikum nach Großbritannien reist, wirst du dort sicherlich eine wundervolle Zeit haben. Trotzdem ist es wichtig, sich über die britische Kultur zu informieren, um einen Kulturschock zu vermeiden. Zuallererst müssen wir uns die Frage stellen: Was ist ein Kulturschock? Es ist das Gefühl der Angst und Verwirrung, das man vielleicht verspürt, wenn man in ein Land reist, das einem unbekannt ist. Es kann schwer sein, sich an die verschiedenen kulturellen Normen und Werte zu gewöhnen und der starke Kontrast zum Heimatland ist für manche ein anfänglicher Schock.

Es gibt einige Dinge, die Reisende verwirren können, wenn sie das erste Mal nach Großbritannien kommen. Wenn Briten jemanden zum ersten Mal treffen, geben sie sich zum Beispiel zur Begrüßung die Hand, anstatt sich auf die Wange zu küssen. Generell sind Briten reservierter, was den Körperkontakt und persönlichen Freiraum angeht, als Menschen aus anderen europäischen Ländern. Eine weitere Sache, auf die man achten sollte, ist die Tatsache, dass man in Großbritannien und Irland auf der linken Straßenseite fährt, was sich am Anfang sehr seltsam anfühlen kann, wenn man mit dem Auto oder einem Bus fährt, da man das Gefühl hat, alle würden einem entgegen kommen. Außerdem ist das Essen dort anders – das traditionelle englische Frühstück, zum Beispiel, mit Würstchen, Eiern, Speck, Toast, etc. kann anders sein als alles, woran du gewöhnt bist.

Hier sind einige Tipps, die gegen das Gefühl der Angst und des Unvertrauten helfen, wenn du nach Großbritannien reist:

Sei aufgeschlossen/tolerant/unvoreingenommen:
Es ist wichtig, objektiv zu sein und nicht zu urteilen, wenn man etwas über die Kultur des Vereinigten Königreichs lernt. Jeder ist mit seinen eigenen kulturellen Normen und Werten aufgewachsen, genauso du in deinem Heimatland. Nur, weil die Normen in Großbritannien anders sind, bedeutet es nicht, dass sie falsch sind. Wenn du unvoreingenommen bleibst, wird es einfacher für dich, zu lernen und zu verstehen, warum die Dinge so sind, wie sie eben sind. Engstirnig zu sein und die Dinge nicht so hinzunehmen, wie sie sind, wird dich auf lange Zeit nur noch besorgter machen. Versuche nicht, die neue Kultur mit der deines Heimatlandes zu vergleichen, sondern behandle einfach alles, was du lernst, als wertvollen Einblick in die Kultur Großbritanniens.

Lerne die Landessprache
Die Menschen werden deine Mühe zu schätzen wissen, wenn du versuchst, Englisch zu sprechen, da es dein Interesse und deinen Willen zeigt, etwas zu lernen. Halte dich nicht zurück, etwas zu sagen und habe keine Angst, dass du Fehler machen könntest. Niemand wird von dir erwarten, perfekt Englisch sprechen zu können – es ist ein Lernprozess und deine Kollegen/ Freunde werden das respektieren. Nichts ist bewundernswerter, als es zu versuchen und irgendwann wird es einfacher für dich werden, bis du dich nicht einmal mehr anstrengen musst. Es könnte für dich zu einer zweiten Muttersprache werden!

Lerne neue Leute kennen
Es gibt keinen besseren Weg, eine neue Kultur kennenzulernen, als mit den Einheimischen zu sprechen, und falls du dadurch neue Freunde gewinnst, ist das ein zusätzlicher Gewinn! Freunde in Großbritannien zu haben, wird deinen Englischkenntnissen auf die Sprünge helfen und außerdem dazu beitragen, dass du dich in deine neue Umgebung besser einlebst. Es ist immer toll, Leute zu finden, mit denen man seine Erfahrungen teilen und den sozialen Teil seines Praktikums verbessern kann.

Hab Sinn für Humor
Es ist sehr wahrscheinlich, dass du während deines Praktikums ein falsches Wort benutzt oder in einer Situation etwas Falsches tust. Wenn es passiert, ist es wichtig, nicht zu hart zu sich selbst zu sein. Lache einfach über deinen Fehler und die anderen werden mit dir lachen. Es ist ein Lernprozess und kann Spaß machen. Du wirst neue Dinge einfacher lernen, wenn du Fehlern, die du machen könntest, entspannt entgegentrittst und die anderen werden dich für deine positive Einstellung bewundern.

Wenn du dich an diese Tipps hältst und alles tust, um in deinem Praktikum voranzukommen, kann nichts schief gehen. Am wichtigsten ist aber: Hab Spaß!

Dein erstes Jobinterview: der Schlüssel zum Erfolg!

In der heutigen Volkswirtschaft, mit einem so wettbewerbsorientierten Arbeitsmarkt, ist es schwer, einen Job zu finden, besonders, wenn man unerfahren ist. Ein Interview zu führen und der Eindruck, den du abgibst, sind genauso wichtig wie eine gute Ausbildung und ein guter Lebenslauf. Aller Anfang ist schwer, aber hier findest du einige Tipps, um dein erstes Jobinterview erfolgreich zu bestehen. Mach dir keine Sorgen – je mehr Interviews du hast, desto mehr Sicherheit und Selbstvertrauen wirst du gewinnen, du wirst aus deinen Fehlern lernen und wirst in der Lage sein, bei deinen Interviews einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Einer der ersten Schritte beginnt schon vor dem eigentlichen Interview. Wir fühlen uns sicherer, wenn wir wissen, womit wir konfrontiert werden. Bereite dich vor und informiere dich über das Unternehmen. Dadurch zeigst du nicht nur, dass du weißt, was sie tun, sondern auch, dass du Interesse hast.
Konzentriere deine Planung auf die wichtigen Bereiche, sodass du einige Fragen voraussagen kannst; eine gute Übung ist es, sich selbst in die Position des Interviewers zu versetzen. Denk darüber nach, was du an seiner Stelle von einem Kandidaten wissen wollen würdest.
Du solltest dir über die Position, für die du dich im Unternehmen bewerben möchtest, sicher sein und feststellen, ob diese mit deinen Fähigkeiten, deinem Werdegang, deiner Professionalität und deinen persönlichen Zielen übereinstimmt. Außerdem solltest du darüber nachdenken, welchen Beitrag du im Unternehmen leisten wirst. Das Interview konzentriert sich mehr darauf, wie du selbst davon profitieren würdest, dort zu arbeiten.

Der erste Eindruck ist immer wichtig. Du bekommst keine zweite Chance, um einen guten Eindruck zu hinterlassen! Deshalb solltest du darauf achten, wie du aussiehst, und professionell sein. Es ist wichtig, dass du pünktlich bist, nicht nur, damit du dich entspannt auf das Interview vorbereiten kannst, sondern auch, damit du noch einmal zur Toilette gehen und dein Äußeres begutachten kannst, bevor du die Person triffst, die dein Jobinterview führen wird. Außerdem solltest du deine Hände waschen und trocknen. Niemand mag einen verschwitzten Händedruck!

Während des Interviews solltest du gelassen bleiben, gerade stehen, tief durchatmen und dich auf die Nachricht konzentrieren, die du übermitteln willst. Es ist wichtig, dass du das Unerwartete erwartest; arbeite Stichpunkte von Informationen aus, die der Leiter deines Vorstellungsgesprächs über dich wissen soll, anstatt dir Fragen und die Antworten darauf zu merken. Du kannst ehrenamtliche Arbeiten, die du verrichtet hast, hervorheben, wie zum Beispiel ein Praktikum oder praktische Erfahrung in einem Büro. Dadurch zeigst du nicht nur deine Berufserfahrung, sondern auch deine Selbstlosigkeit und deinen Willen, etwas Neues zu lernen.
Deine Einstellung, dein Benehmen und deine Körpersprache sind entscheidend. Richte deine gesamte Aufmerksamkeit auf dein Gegenüber, sei direkt und weiche nicht vom Thema ab. Es ist wichtig, dass du nachdenkst, bevor du antwortest, damit du dich auch wirklich klar ausdrückst. Außerdem solltest du immer lächeln, selbstbewusst Augenkontakt halten und eine gute Körperhaltung haben. Du kannst in der Körpersprache und dem Gesichtsausdruck deines Gegenübers nach Hinweisen, wie du dich bisher schlägst, suchen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, positiv zu sein. Vermeide negative Adjektive, die deinem Gegenüber missfallen und deine Chancen mindern könnten. Diejenigen, die für Vorstellungsgespräche verantwortlich sind, wollen enthusiastische Menschen sehen, die Spaß an einer Herausforderung haben.

Der letzte Teil eines erfolgreichen Vorstellungsgesprächs beginnt normalerweise damit, dass der Kandidat einige intelligente letzte Fragen über die allgemeine Strategie des Unternehmens stellt oder was die Firma als ausschlaggebend ansieht, um in einem Beruf erfolgreich zu sein.
Zum Schluss kann es dir helfen, eine Dankesnachricht zu verschicken. Darin solltest du zwei oder drei Gründe aufzählen, warum du angestellt werden solltest und außerdem der Person, die dein Vorstellungsgespräch geführt hat, dafür danken, dass sie sich die Zeit genommen hat, sich mit dir zu treffen.

Wir können die Schlüssel zu einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch mit den vier Ps zusammenfassen: Prepare, Practice, Participate und be Positive (dt. bereite dich vor, übe, nimm Teil und sei positiv). Sie werden dir helfen, dich selbst bei deinem nächsten Vorstellungsgespräch als selbstbewusst und professionell vorzustellen. Denk daran, jedes Interview hat eine positive Seite und bringt dich näher zu dem Vorstellungsgespräch, das dir einen Job verschafft!

Wie man sich ein Zimmer teilt, während man Erfahrungen im Ausland sammelt

Irgendwann kommt die Zeit, in der man ein Praktikum im Ausland absolvieren möchte und sich möglicherweise ein Zimmer mit jemandem teilen muss. Dies wird weder dein Bruder noch deine Schwester und auch nicht dein bester Freund sein. Vielleicht teilst du dein Zimmer mit einer absolut fremden Person, von der du gar nichts weißt: wann steht er/sie gewöhnlicherweise auf, ist er/sie laut oder doch eher leise? Auch weißt du nicht einmal, ob diese Person sauber und ordentlich ist oder nicht usw. Es spielt keine Rolle, ob du zu Hause in einem eigenen Zimmer lebst oder ob du schon einmal Erfahrung damit gesammelt hast, dir ein Zimmer mit jemand anderem zu teilen.

Eine Freundschaft kann schneller entstehen, als du es dir vorgestellt hast.
Gemeinsam aufzuwachen und abends ins Bett zu gehen, nachdem man einen Film geschaut oder sich über witzige Erlebnisse des Tages unterhalten hat, sogar das Putzen, das man zusammen macht, kann dich dein Heimweh und deine vorherige Routine vergessen lassen. Du wirst dich dieser Person sehr nahe fühlen, obwohl diese dir vor einiger Zeit noch absolut fremd war. Es klingt seltsam und vielleicht ist es das auch, aber du kannst innerhalb von ein paar Wochen eine Art Familie aufbauen.
Tag für Tag wirst du dich in eine einzigartige Beziehung einleben und dich an eine komplett neue Routine gewöhnen, die du am Ende deines Praktikums, wenn du wieder nach Hause kommst, sehr vermissen wirst.

Was ist, wenn du Pech hast und eine/n unfreundliche/n Mitbewohner/in hast?
Zuerst einmal: verzweifle nicht! Ziehe niemals voreilige Schlüsse. Vielleicht ist es nur der erste Eindruck und er oder sie braucht mehr Zeit, um seine/ihre positive Seite zum Vorschein zu bringen.
Also warte nur eine Weile und beobachte, ob er/sie freundlicher wird und dann zu dir Vertrauen aufbauen kann. Wenn dies nicht der Fall ist und er/sie absolut unfreundlich und unhöflich ist, denke stets daran, dass du nicht mit jedem klarkommen musst. Du hast dein Bestes gegeben und es muss dir daher keinesfalls Leid tun. Verhalte dich weiterhin so gut wie möglich und knüpfe Beziehungen außerhalb. Du musst nicht unbedingt eine besondere Beziehung mit deinem Mitbewohner/deiner Mitbewohnerin haben.
Bleib positiv und lächle weiter, dann wirst du mit dir und anderen im Einklang sein und diese werden sich um dein Wohlbefinden bemühen.

Das Leben in der Gemeinschaft: eine Erfahrung, die sich lohnt

Für ein Praktikum nach England oder in irgendein anderes Land zu gehen, bedeutet in den meisten Fällen, in einer Gemeinschaft zu leben. Das heißt, dass du deine Unterkunft teilen musst, was auch andere Einrichtungen wie die Küche, die Dusche, das Wohnzimmer und so weiter betreffen kann. Durch diese Erfahrung kannst du viel über andere, aber auch über dich selbst lernen.

Ein Praktikum im Ausland ist eine Möglichkeit, Menschen aus der ganzen Welt kennenzulernen. Diese Begegnungen werden sich auf unterschiedliche Arten positiv auswirken. Den ganzen Tag mit ausländischen Jugendlichen zu verbringen, ermöglicht es dir, neue Kulturen zu entdecken und somit gleichzeitig deinen Horizont zu erweitern. Der Kulturaustausch kann nicht nur beim Verhalten und bei der Sprache, die man mit anderen teilt, beobachtet werden, sondern auch beim Kochen. Die anderen laden dich ein, Spezialitäten ihrer Herkunftsländer zu entdecken und bringen dir sogar bei, sie zu kochen. Was das Verhalten betrifft, können dir die anderen ihre kulturspezifischen Verhaltensweisen und die wichtigsten Traditionen in ihrer Kultur erklären. Außerdem kannst du durch den Austausch mit deinen Mitbewohnern, die mit der Zeit zu Freunden werden, neue Sprachen lernen. Hier beginnt der Vergleichsprozess und dein persönlicher Gewinn. Zu Beginn merkst du es vielleicht nicht, aber du eignest dir ständig Wissen an. Durch das Zusammenleben mit Fremden wirst du zu einer neugierigen Person, die immer Neues lernen möchte.

Während deines Aufenthalts wird dir das Gemeinschaftsleben helfen, enge Beziehungen zu den anderen aufzubauen, da du ständig mit ihnen zusammen bist. Aus diesen Beziehungen wirst du etwas über das Leben im Allgemeinen lernen. Gemeinsame Erfahrungen, ob im Berufsleben oder privat, können dich in Zukunft voranbringen. Vielleicht bekommst du Ratschläge, die verhindern, dass du Zeit bei der Umsetzung deiner Pläne verlierst. Du wirst erstaunt über das gegenseitige Verständnis sein, das du mit Leuten entwickelst, die du zuvor gar nicht kanntest. Du wirst mehr als nur gute Freunde hier im Haus finden: richtige Brüder und Schwestern. Einige werden dir ans Herz wachsen und du wirst ihnen dein Vertrauen schenken. Mit ihnen über deine Gefühle zu sprechen wird zur normalsten Sache der Welt werden, auch wenn du es anfangs nicht gewohnt bist – manchmal muss man einfach zum Ausdruck bringen, was man tagtäglich erlebt. Einige werden zu deinen Vertrauten werden – eine Schulter zum Ausweinen. Diese hilfsbereiten Menschen werden dir helfen, aus deinen Fehlern zu lernen und daran zu wachsen, oder anders gesagt, etwas Negatives in etwas Positives zu verwandeln.

Wenn du im Ausland lebst und ein Praktikum absolvierst, nutze diese Gelegenheit und vor allem das Leben in der Gemeinschaft so gut wie möglich aus, um an Reife zu gewinnen. Nimm alles auf, was deine Umgebung dir zu bieten hat, und versuche, negative Ereignisse so gut wie möglich zu vermeiden. So wird dein Praktikum zu einer Erfahrung, die sich lohnt, und du wirst diesen Ort mit einer anderen Perspektive auf dein Leben und deine Zukunft verlassen.