Wie man sich auf ein Vorstellungsgepräch vorbereitet

Wenn du zu einem sehnsüchtig erwarteten Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, ist es normal, nervös zu sein. Hier findest du einige Tipps, die dir helfen, deinen Traumjob zu bekommen.

Sammle Informationen über das Unternehmen
Viele Bewerber machen sich nicht die Mühe, Informationen über ihre potenzielle zukünftige Firma zu sammeln. Das heißt, eine einfache Art, um aus der Menge an Bewerbern hervorzustechen ist, im Internet nach der Aktivität, den Zielen und Errungenschaften, dem Marktanteil des Unternehmens sowie den Namen der Vorstandsmitglieder zu suchen. Mithilfe dieser Informationen kannst du die Erwartungen deiner Arbeitgeber effizienter vorhersagen und zum zweiten Schritt übergehen.

Bereite die Fragen vor
Sobald du mit dem ersten Teil – der Informationssuche – fertig bist, kannst du damit beginnen, die berühmte “Stärken und Schwächen”-Frage vorzubereiten. Dafür ist es wichtig, die Erwartungen deines Arbeitgebers zu kennen, da oft nach einem bestimmten Profil gesucht wird. Schreibe einige Stärken und Schwächen auf, die dir für die Stelle und das Unternehmen relevant erscheinen, und übe, bis du natürlich und überzeugend klingst. Du solltest außerdem mindestens ein oder zwei Beispiele für jede Eigenschaft vorbereiten, da dein Interviewpartner wahrscheinlich genauere Fragen stellen oder Beispiele aus deinen vorherigen Jobs verlangen wird. Vielleicht kann einer deiner Bekannten beim Üben die Rolle des Interviewpartners übernehmen.
Außerdem ist es wichtig, einige Fragen an deinen zukünftigen Arbeitgeber vorzubereiten. Das zeigt, dass du dich informiert hast und ein gewisses Vorwissen über das Unternehmen mitbringst. Dein Arbeitgeber wird dich als hochmotiviert einstufen.
Arbeitgeber suchen klarerweise nach jemandem, der die Fähigkeit mitbringt, das Unternehmen zu verbessern. Du solltest dir daher einige zusätzliche Eigenschaften einfallen lassen, die das unterstreichen – solche, die sich mit den Zielen der Firma vereinbaren lassen, natürlich.

Gehalt
Dein Arbeitgeber kann über dein Gehalt sprechen – oder auch nicht. Wenn er das Thema nicht anspricht, musst du es tun. Das bedeutet, dass du über das Durchschnittsgehalt für diese Stelle Bescheid weißt und einen Ausdruck als Beweis mitbringst, um bestimmt nicht weniger zu verdienen, als du dir vorgestellt hast.

Abschließende Tipps
Es ist wichtig, niemals deine früheren Arbeitgeber zu kritisieren. Es würde den Anschein erwecken, dass du illoyal und nicht am Unternehmen interessiert bist.
Versuch außerdem, dich angemessen zu kleiden. Das sollte nicht allzu schwierig sein.
Bevor du zum Vorstellungsgespräch gehst, packe eine Tasche mit einigen Kopien deines Lebenslaufs, einem Notizbuch, einigen Stiften und einer Prise Humor.
Vergiss nicht, fünf bis zehn Minuten vor dem Termin zu erscheinen; sei seriös, motiviert und selbstbewusst, und übe wenn möglich deinen Händedruck zuvor.

Viel Glück!

Was unser Händedruck über uns verrät

Während eines Jobinterviews – sei es für ein Praktikum oder einen richtigen Job – wird dein Arbeitgeber viele Taktiken anwenden, um festzustellen, ob du für die Stelle geeignet bist – und der Händedruck ist die erste davon. Ein Händedruck kann mehr über deine Persönlichkeit verraten, als du denkst. Es gibt mehrere Arten davon:

Der Knochenquetscher
Der Knochenquetscher drückt deine Hand fest – zu fest. Hinter diesem Handgriff steckt eine Botschaft von Macht und Einschüchterung. Wenn du einem Knochenquetscher die Hand reichst, lass dich nicht zu einem Händedrück-Wettbewerb verleiten. Präsentiere dich während des Interviews aber als eine starke Person, denn der Knochenquetscher erwartet sich meistens auch von seinen Bewerbern Selbstbewusstsein und Zielstrebigkeit.

Der Tote Fisch
Dies ist ein schlaffer, gleichgültiger Händedruck, der sich anfühlt, als würde man einen toten Fisch statt einer Hand schütteln. Personen mit diesem Handschlag haben möglicherweise eine passive oder zurückhaltende Persönlichkeit und sind grundsätzlich nicht personenbezogen. Für sie spielen technische oder mechanische Aspekte eine größere Rolle. Durch diesen Handschlag lässt man die andere Person die Oberhand gewinnen. In der Arbeitswelt möchtest du als gleichwertig angesehen werden, also vermeide diesen Händedruck wenn möglich.

Der Politiker
Die andere Person greift nach deiner Hand wie bei einem normalen Händedruck, aber seine andere Hand bedeckt deine oder ruht auf deinem Unterarm oder deiner Schulter. Dieser „beidhändige” Händedruck soll dir vermitteln, dass ihr beide eine starke, vertrauenswürdige Beziehung zueinander habt. Dieser enge Kontakt kann jedoch in vielen beruflichen Situationen unangemessen sein. Sieh den Politiker als eine Mini-Umarmung. Wäre es angemessen, die andere Person kurz zu umarmen? Wenn nicht, dann vermeide auch den „beidhändigen” Händedruck.

Der Finger-Schraubstock
Der Finger-Schraubstock greift nur nach deinen Fingern statt nach deiner gesamten Hand. Dieser Handgriff soll dich auf Distanz halten, sei es aus Unsicherheit oder als Machtdemonstration. Der Finger-Schraubstock sucht oft nach Partnern, die nachgiebig und bereit sind, nach Kompromissen zu suchen – im Gegensatz zu Leuten, die offene Konfrontation suchen.

Der perfekte Händedruck ist fest, aber nicht zu fest und auf keinen Fall zu locker. Er dauert 2-3 Sekunden und du solltest die gesamte Zeit über Augenkontakt zu deinem Parnter haben. Verschwitzte Hände sind eine normale Reaktion deines Körpers, wenn du ängstlich oder nervös bist. Bei einem Jobinterview sind sie allerdings unerwünscht, also stelle sicher, dass deine Hände trocken sind, bevor du sie deinem zukünftigen Arbeitgeber reichst. Am wichtigsten allerdings ist: Vergiss nicht zu lächeln!

Der gläserne Bewerber – Bewerbungsverfahren im digitalen Zeitalter

Es ist nichts Neues, dass Arbeitgeber die Aktivität ihrer Bewerber auf sozialen Netzwerken verfolgen, um herauszufinden, ob sie für eine Stelle geeignet sind. Neu ist allerdings, dass Programmierer einen Algorithmus umgesetzt haben, der einen einfach vergleichbaren Social-Media-Beliebtheitsgrad berechnet.

Diese Bewertung, Klout-Score genannt, ist eine Nummer zwischen 0 (ein digitaler Niemand) und 100 (hat viele einflussreiche Beziehungen). Der Algorithmus berücksichtigt drei Faktoren:
1. Quanität der digitalen Beziehungen, d.h. Wie viele Freunde, Follower oder Subscriber jemand hat
2. die Macht der Mobilisierung, d.h. wie viele Leute deine Posts teilen, kommentieren oder auf “Gefällt mir” klicken
3. die Qualität deines Netzwerks, d.h. wie einflussreich deine Kontakte sind
Jeder Benutzer von sozialen Netzwerken wird bewertet – ob er will oder nicht. Der Klout-Score deines Twitter-Accounts, zum Beispiel, ist für jeden zugänglich, außer du lehnst diese Datensammlung explizit ab.

Warum kümmert es Firmen, was in der digitalen Welt passiert?
Kritik einer einflussreichen Person über ein Produkt oder eine Firma verbreitet sich schnell und kann dem Image eines Unternehmens schaden. Andererseits ist Lob von mächtigen Leuten die effektivste Art von Werbung. Wenn ein Unternehmen herausfinden kann, wer den meisten Einfluss hat, wird es diesen Personen Gratisproben oder Geschenke geben – und Mundpropaganda erledigt den Rest.

All diese Berechnungen und Bewertungen scheinen vielleicht abschreckend, aber sie können uns etwas lehren: Wähle die Informationen, die du auf sozialen Netwerken teilst und die Personen, mit denen du sie teilst, mit Bedacht. Bevor du ein neues Bild oder eine Nachricht veröffentlichst, denk darüber nach: Wäre es dir unangenehm, wenn dein zukünftiger Arbeitgeber oder Vorgesetzter das sieht?

Heißt das, unsere Persönlichkeit ist wichtiger als Wissen und Fähigkeiten? Ein weiterer neuer Trend lässt darauf schließen: Persönlichkeitstests zur Auswahl von Bewerbern. Das Hauptproblem dabei ist, dass es keine standardisierte Testmethode gibt und die Antworten auf viele Arten interpretiert werden können, was zu einem Verlust von Objektivität und Vergleichbarkeit führt. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass es nicht allzu schwierig sei, seine Antworten entsprechend zu manipulieren, sobald man herausgefunden habe, welche Persönlichkeitsmerkmale sich eine Firma von einem Bewerber erwarte. Werden mehrere Fragen zur Risikobereitschaft gestellt? Das bedeutet wahrscheinlich, dass die Firma jemand Offensiven und Risikofreudigen sucht.

Manche behaupten, dass die Fähigkeit, den Test laut den Erwartungen des Arbeitgebers zu manipulieren, bereits zeige, dass man die notwendige Anpassungsfähigkeit mitbringe. Dein Chef wird allerdings enttäuscht sein, wenn deine wahre Persönlichkeit sich stark von deinen angeblich ehrlichen Antworten unterscheidet. Auch du wirst mit der Stelle unzufrieden sein, wenn du ständig vorgeben musst, jemand anders zu sein.

Präsentiere dich bestmöglich, aber lüge nie, nur um jemanden zu beeindrucken. Gib nicht vor, eine komplett andere Person zu sein – das verschafft dir vielleicht den Job, wird aber schließlich nach hinten losgehen.

Kenntnisse sollten immer der entscheidende Faktor bei der Entscheidung, wer eingestellt wird, bleiben. Nach bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen zu suchen – sei es durch die Analyse sozialer Netzwerke oder Persönlichkeitstests – kann allerdings einige Vorteile bringen. Ein Team, dessen Mitglieder auf die gleiche Weise denken und arbeiten, wird besser zusammenarbeiten und effizienter sein. Angestellte, die sich mit dem Image des Unternehmens identifizieren, werden zufriedener mit ihrer Stelle sein und mehr Motivation zeigen, die Firma zu repräsentieren und Werbung für sie zu machen.

Praktika: Training vor dem Marathon

Niemand steht am Morgen auf und absolviert einen kompletten Marathon ohne vorheriges Training. Um dieses Ziel zu erreichen, ist einige Zeit an konstantem Training notwendig. Dasselbe gilt für den Arbeitsmarkt: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass dein erster Job eine Führungsposition in einer bekannten Firma sein wird. Du musst kleine Schritte machen, um dieses Ziel irgendwann zu erreichen. Der erste Schritt ist deine schulische und akademische Ausbildung: die Schule oder Universität geben dir den theoretischen Rahmen und das Wissen, das du in deinem Berufsfeld brauchst. Allerdings hat noch niemand einen Marathon gewonnen, nachdem er oder sie nur einige Bücher über die richtige Lauftechnik gelesen hat. Praktische Erfahrung und Training sind essentiell, und genau das kann dir ein Praktikum bieten.

Egal, ob du ein Praktikum absolvierst oder für einen Marathon trainierst, du wirst verschiedene Phasen durchlaufen.

Zuerst wird alles neu und spannend sein. Sowohl das Lauftraining als auch das Praktikum sind zu Beginn anstrengende Unternehmungen, da du nicht an die körperlichen und geistigen Anforderungen gewöhnt bist, aber die positiven Aspekte überwiegen die negativen. Du bist wissbegierig und möchtest Fortschritte machen, aber bist möglicherweise ein wenig verwirrt, weil dir noch nicht ganz klar ist, was deine Aufgaben sind. Was das Laufen betrifft, hast du vielleicht noch nicht die richtige Technik entdeckt.

Früher oder später wirst du zur zweiten Phase übergehen. Das ist der kritische Zeitraum, in dem viele aufgeben oder meinen, ihr Ziel sei es nicht wert, dafür zu kämpfen. Das Laufen ist mittlerweile zu einer Gewohnheit geworden. Anders als in den ersten Tagen oder Wochen machst du keine großen Fortschritte mehr, aber gleichzeitig bist du noch weit davon entfernt, einen Marathon laufen zu können. Dasselbe kann in einem Arbeitsumfeld passieren, nachdem die anfängliche Aufregung sich legt und sich eine gewisse Routine einschleicht. Nun ist es wichtig, nicht zu vergessen, wie viel Fortschritt du bereits gemacht hast. Vor einigen Wochen warst du unsportlich oder hattest wenig praktische Erfahrung in deiner Studienrichtung. Vielleicht hilft es dir, eine Liste über all die kleinen Schritte, die du bewältigst, zu erstellen. Mach dir zum Beispiel Notizen, wenn du es schaffst, ein paar Meter mehr als am Tag zuvor zu laufen, ein Problem zu lösen oder ein neues Wort oder einen neuen Ausdruck zu lernen. Bald wirst du bemerken, dass sich diese kleinen Erfolge summieren und deinen Glauben, dass du keinen Fortschritt machst, widerlegen. Verlier aber nicht dein Ziel aus den Augen, während du auf deine Erfolge zurückblickst. Denk daran, weshalb du in erster Linie mit dem Training oder Praktikum begonnen hast.

Sobald du die schwierige zweite Phase überwunden hast, scheint dein Ziel viel näher gekommen zu sein, aber es zu erreichen wird dich noch einiges an Anstrengung kosten. Das wird dich motivieren und du wirst deine Arbeit oder dein Training wieder lieben lernen, da du nun zuversichtlich bist. Du weißt, wie du deine Aufgaben bewältigen und Probleme lösen kannst. Schlechte Tage, an denen etwas schiefläuft oder du nicht deinen Erwartungen gerecht wirst, wird es noch immer geben, aber sie werden dich nicht entmutigen, da du nicht mehr so schnell an deinen Fähigkeiten zweifelst.

Nun bist du bereit für deinen großen Tag: den Marathon, oder das Jobinterview.
Denk an all die harte Arbeit oder Übung, die du in den letzten Wochen investiert hast. Am wichtigsten aber ist: Sei selbstbewusst. So wirst du schließlich die Ziellinie überqueren, oder in anderen Worten, deinen Traumjob bekommen.

Wie man einen Job in den Vereinigten Staaten findet

Denkst du darüber nach, im Ausland einen Job zu suchen?
Wenn du eine etwas andere Erfahrung machen möchtest, entscheide dich für Amerika.
Es klingt vielleicht etwas beängstigend, alles liegen und stehen zu lassen und in einem so riesigen Land eine Arbeit zu suchen, aber mit diesen Starttips für deine Suche wirst du dich weniger desorientiert fühlen.
Zuallererst musst du bedenken, dass Bürokratie in den USA sehr zeitraubend und streng ist. Die auszufüllenden Dokumente werden anspruchsvoll sein und lange brauchen, bis sie akzeptiert werden, aber man kann die Wartezeit verkürzen, idem man sich gut informiert.

Visa
Ein Visum ist ein Dokument, das den Besitzer dazu berechtigt, in die Vereinigten Staaten einzureisen. Es ist verpflichtend, ein Visum vorweisen zu können, wenn du in das Land einreist, selbst, wenn es nur im Zuge eines Urlaubs ist.
Es gibt zwei Arten von Visas: das Nichteinwanderungs-Visum für all diejenigen, die sich zeitlich begrenzt in den Vereinigten Staaten aufhalten, sowie das Einwanderungsvisum, das notwendig für alle ist, die auf unbestimmte Zeit oder dauerhaft in den USA leben möchten.
Wenn du dich um ein Visum bewerben möchtest, musst du zwischen 14 und 79 Jahre alt sein. Du musst eine Online-Bewerbung ausfüllen, einen Termin für ein Gespräch mit einem US-Konsularbeamten vereinbaren, bei der Botschaft erscheinen und auf deine Ergebnisse und Dokumente warten.

Jobsuche
Viele Tageszeitungen wie die Washington Post und die New York Times können dir bei deiner Suche helfen, vor allem die Samstagsausgaben.
Was das Internet betrifft, kannst du einen Blick auf Monsters werfen, das LinkedIn sehr ähnlich ist. Auf dieser Webseite kannst du deinen Lebenslauf hochladen, deine gewünschte geografische Region und dein Berufsfeld auswählen.Weiters gibt es noch Stellenbörsen, in denen du interessante Jobangebote oder Firmen, die du kontaktieren kannst, findest. Die zuverlässigsten sind Gorkana, career builder und Dice.
Wenn du im Finanzwesen arbeiten möchtest, ist das die perfekte Webseite, um deine Suche zu beginnen: http://www.efinancialcareers.com/.

Wie man Unterkunft findet
In den USA Unterkunft zu finden ist nicht sehr schwierig, besonders nicht in den Außenbezirken von Städten. Wenn du umziehst, um deine Sprachkenntnisse zu verbessern, solltest du dich im Vorhinein über den Slang und die linguistischen Eigenheiten der Region informieren. Hier sind einige nützliche Webseiten, die du besuchen kannst, um einen Überblick über die Preise und Arten von Häusern zu bekommen:
www.apartmentguide.com, www.forrentmag.com, www.homes.com, www.rental-guide.com und www.aptforrent.com.

Nun hast du einige Anhaltspunkte, um deinen American Dream wahr werden zu lassen – also worauf wartest du noch?

Wie man eine positive Einstellung bei der Arbeit entwickelt

Im Arbeitsumfeld guter Laune zu sein ist sehr wichtig, denn deine Leistung und dein Erfolg hängen davon ab, wie du dich fühlst, und das kann schließlich auch deinen Karriereweg beeinflussen. Zu wissen, wie man eine positive Einstellung entwickelt, ist eine sehr wichtige Fähigkeit, aber manche haben Schwierigkeiten dabei. Hier sind einige Tipps, die dir helfen, eine positive Einstellung zu gewinnen und dein Arbeitsleben einfacher zu machen:

1. Vergiss nicht, dass du stark bist.
Wir spielen Rollen und verstecken unser wahres Selbst, indem wir uns mit Konzepten identifizieren, die schließlich definieren, wer wir glauben zu sein: Ich bin ein Doktor, ein Verkäufer, eine Sekretärin, ein Richter; Ich bin traurig, glücklich, einsam, unglücklich. Ich bin zornig, eifersüchtig, ängstlich und ich kann nichts dafür – so bin ich nun mal.
Die Wahrheit aber ist, dass wir keins dieser Dinge sind. Wir sind wichtiger als die Schubladen, in die wir uns stecken. Wir sind nicht unsere Berufe. Wir sind nicht unsere Gefühle. Wir sind nicht einmal unser Denken.
Was wir sind ist viel größer, besser, wichtiger und myteriöser als unser konzeptuelles Denken uns erlaubt, uns vorzustellen. Das heißt, wir sind viel stärker als wir glauben zu sein.

2. Begegne dem Leben mit offenen Armen und genieße es
Empfange jeden Moment deines Lebens freudig, egal, ob er Hindernisse oder Möglichkeiten bringt. Beschwere dich nicht über banale Dinge, sondern konzentriere dich auf das, was wirklich wichtig für dich ist. Das Leben erscheint hart und unfair, wenn wir beschließen, uns nur zu beschweren, statt etwas zu ändern. Sei zuversichtlich und hab keine Angst davor, Risiken einzugehen, denn am Ende deines Lebens wirst du die Dinge bereuen, die du nicht getan hast, und nicht die, die du getan hast.

3. Kontrolliere deine Reaktionen
Wir haben alle unsere Probleme und werden oft von Umständen herausgefordert, die nicht in unserer Kontrolle liegen. Auch wenn du nicht beeinflussen kannst, was passiert, kannst du auf jeden Fall deine Reaktion auf diese Situationen kontrollieren. Wenn du effektiv und verantwortungsbewusst reagierst, könnte dein Boss dich belohnen und das könnte für deinen Karriereweg nützlich sein. Versuch also, deine persönlichen und arbeitsbezogenen Probleme voneinander zu trennen und bleib so positiv wie möglich.

4. Glaub an dich
Wir nehmen die Meinung anderer über uns viel zu ernst. Es ist egal, was andere über dich sagen, außer du stimmst ihnen zu. Gib darauf Acht, wie du dich selbst siehst, denn niemand kennt dich besser als du. Glaub stets daran, dass du alles erreichen kannst und setze dir hohe Ziele. Wie Dr. Seuss einmal sagte: “You have brais in your head. You have feet in your shoes. You can steer yourself in any direction you choose.” (Du hast ein Gehirn und zwei gesunde Füße, also kannst du in jede beliebige Richtung gehen.) Wenn nicht einmal du an dich glaubst, wie sollen andere es tun?

5. Bleib ruhig
Wenn jemand negative Anmerkungen zu deiner Arbeit macht, reagierst du vielleicht negativ, ärgerst dich über die anderen und bestrafst dich am Ende wegen ihres schlechten Verhaltens selbst. Versuche, nicht die Kontrolle zu verlieren, denn nur du bist für deine Handlungen verantwortlich und du wirst die Konsequenzen tragen müssen. Wenn es schwierig ist, ruhig zu bleiben, erinnere dich: am Ende bist du der Verlierer, wenn du die Lektion nicht lernst.

6. Lebe im Jetzt und Hier
Sei zufrieden damit, wo du jetzt bist und zögere dein Glücklichsein nicht hinaus, nur weil du auf den richtigen Moment wartest. Manchmal ist der Weg wichtiger als das Ziel selbst.
Nicht jeder ist heute morgen aufgewacht und nicht jeder wird heute Abend schlafen gehen. Im Leben gibt es keine Garantie, also solltest du im Moment leben und deine Reise durchs Leben genießen. Es ist nicht immer einfach – eigentlich sogar eher schwierig – aber du bist es, der die Entscheidungen über dein Leben trifft.

Diese Tipps betreffen alle eine positive Einstellung im Leben allgemein, aber wenn du in deinem Privatleben die Balance findest, ist es so viel einfacher, auch bei der Arbeit positiv gestimmt zu sein. Mit anderen Worten: Schaffe Balance in deinem Privatleben, dann wird es dich weniger Anstrengung kosten, dasselbe in der Arbeit zu tun.

Wie man sich in einem neuen Job verhält

Unser Verhalten definiert uns in den Augen anderer. In unserem Leben hängt alles davon ab, wie wir uns anderen gegenüber verhalten. In einem Arbeitsumfeld ist das das erste, was unseren Vorgesetzten auffällt. Schon während des Bewerbungsverfahrens legen Arbeitgeber viel Wert auf deine Einstellung. Daher ist es essenziell, vom ersten Augenblick an einen guten Eindruck zu hinterlassen und diesen Eindruck, der dir die Stelle verschafft hat, während deiner Arbeitszeit zu bestätigen.
Sieh dein Verhalten nicht nur als eine Möglichkeit, deine Vorgesetzten zu beeindrucken. Denk daran, dass eine positive Einstellung der beste Weg ist, Kontake zu deinen Kollegen zu knüpfen und eine positive Atmosphäre im Büro zu schaffen.

1. Sei pünktlich
Gehe immer ausgerastet, bereit und wach zur Arbeit. Dein Gehirn und dein Körper brauchen Rast, um deinen Arbeitstag bewältigen zu können. Faulheit wird deine Vorgesetzten nicht beeindrucken, sondern wird als mangelndes Interesse und Oberflächlichkeit interpretiert werden.
2. Sei du selbst
Gib nicht vor, jemand anders zu sein, und lüge vor allem nicht über deine Fähigkeiten – das gibt ein schlechtes Bild von dir ab, wenn es jemand herausfindet. Denk daran, dass du eingestellt wurdest, weil du etwas zu bieten hast, was deine Vorgesetzten schätzen. Du bist aber auch hier, um dich in deinem Berufsfeld zu verbessern, also…
3. …sei selbstbewusst, aber bescheiden
Wenn du eine neue Arbeit beginnst, gibt es immer vieles zu lernen, aber hab keine Angst. Begegne jeder Situation mit Entschlossenheit und Selbstbewusstsein – bleib aber bescheiden, denn prahlerisch zu sein, ist kein gutes Auftreten.
4. Integriere dich in deinem Arbeitskreis so bald wie möglich…
…und nimm an Konversationen und Diskussionen teil. Es ist wichtig, Teil einer Gruppe zu sein. Wenn du anfangst nicht weißt, wie du dich einbringen kannst, versuche, dich mit deinen Kollegen während der Pausen oder bei einem Abendessen zu sozialisieren.
5. Kommunikation an erster Stelle
Stelle sicher, dass du deine Aufgaben verstanden hast. Wenn du etwas nicht verstehst oder Probleme hast, sprich mit deinen Kollegen oder Vorgesetzten, aber belästige sie nicht ständig.
6. Arbeite hart, die Anerkennung deiner Kollegen und Chefs zu gewinnen
Zeig Enthusiasmus, ohne zu übertreiben. Du solltest immer seriös, professionell, vertrauenswürdig und zuverlässig sein. Gib dein Bestes, um qualitative Arbeit zu leisten.
7. Respektiere andere
Respektiere andere und ihre Arbeit, dann werden sie auch dich respektieren. Unfreundlich und gereizt zu sein, wird dir nicht helfen, einen guten Eindruck zu hinterlassen und eine freundliche Atmosphäre in deinem Arbeitsumfeld zu schaffen.
8. Sei nicht schüchtern
Sei während Meetings, Brainstorming-Sessions und Workshops nicht schüchtern, sondern aktiv und zeig Initiative. Teile deine Gedanken und Meinungen mit anderen, natürlich immer auf eine respektvolle Art und Weise.
9. Sei positiv eingestellt
Eine positive Einstellung wird dir helfen, Reizbarkeit und Unsicherheit zu vermeiden und deinen Tag und deine Aufgaben mit guter Laune bewältigen zu können.
10. Begegne jedem Problem mit Verstand und Intelligenz
Es gibt für jedes Problem eine Lösung, du musst sie nur finden. Bleib ruhig und nimm dir die Zeit, die du brauchst, aber gib nie auf oder denk negativ, nur weil du frustriert bist. Es wird dir nicht weiterhelfen, sondern deine Schwierigkeiten noch vergrößern. Manchmal muss man eben durch Versuch und Irrtum lernen. Es wird deine Vorgesetzten beeindrucken, wenn du in neuen Situationen oder unter Druck gut arbeiten kannst.

Last but not least, achte auf deine Kleidung. Unpassende Kleidung kann deinem Image und deinem Ruf schaden. Einfache Kleidung ist die Lösung. Später kannst du verstehen, was du anziehen sollst, indem du die Art, wie sich deine Kollegen kleiden, beobachtest.

Ein einmaliges Erlebnis

Bevor sie die Universität oder ähnliche Bildungseinrichtungen besuchen, genießen die meisten Jugendlichen den Schutz ihrer Familie. Sie sind oft naiv und können sich nicht ausmalen, was das Leben für sie in ein paar Jahren bereithalten wird. Erst an der Universität wird man sich selbst überlassen und sammelt Erfahrungen für seinen perfekten zukünftigen Job. Zu diesem Zeitpunkt ist man bereits unabhängiger und sich bewusst, dass jeder Schritt im Leben wichtig sein kann. Obwohl die meisten generell mit demselben Vorwisen an der Universität ankommen, trennen sich die Wege von dort an.

Neben- oder Gelegenheitsjobs
Studenten müssen oft neben ihrer Universitätsausbildung arbeiten, um für sich selbst sorgen zu können. Diese Arbeitserfahrung vor dem Universitätsabschluss ist selten sehr spannend, aber man gewinnt einen ersten wichtigen Einblick in die Arbeitswelt. Nebenjobs können eine richtige Motivation sein, einen Abschluss zu erlagen. Oft sind die Arbeiten nämlich uninteressant und man wünscht sich, die Möglichkeit zu haben, einen besseren Job zu bekommen. Du kannst möglicherweise auch Kontakte knüpfen, die dir später helfen werden, andere Arbeitsstellen zu finden.

Praktika
Oft wird von Studenten verlangt, ein Praktikum zu absolvieren. Es ist ein guter Weg, herauszufinden, was ihr potenzieller zukünftiger Job sein könnte. Ein Praktikum ist eine einige Monate dauernde Arbeitserfahrung in einem Unternehmen, bei dem du eine Festanstellung bekommen könntest, wenn beide Parteien einverstanden sind. Diese Erfahrung ist sehr nützlich, denn die Arbeit hängt eng mit deiner Studienrichtung zusammen und soll dir helfen, relevante Fähigkeiten zu verbessern. Als Beweis dafür, was du gelernt hast, sollte am Ende ein Bericht geschrieben werden. Danach bist du bereit, in die richtige Arbeitswelt einzutreten – daher ist es relativ wichtig, bereits während des Praktikums Kontakte zu knüpfen.

Erasmus
Die letzte Erfahrung, die du vor Abschluss deines Studiums machen kannst, ist Erasmus. Das ist ein Austauschprogramm, dessen Ziel es ist, deine Sprachkenntnisse und Kulturkompetenzen zu verbessern. Ein Aufenthalt kann ein bis zwei Semester dauern, je nach Vereinbarung mit deiner Universität. Da du ein ausländischer Student bist, sollten die Kurse, die du besuchst, nicht allzu schwierig sein – meistens sind es welche aus dem ersten Studienjahr – und du wirst genug Zeit haben, neue Leute kennenzulernen, zu feiern und das Land zu erkunden. Du wirst diese neue, intensive und lange Erfahrung mit neuen Leuten teilen und wahrscheinlich eine starke Verbundenheit zu ihnen entwickeln.

Viele verspüren danach jedoch eine Post-Erasmus-Depression. Dieses neue Leben und den neuen Freundeskreis, den du weit entfernt von deiner Familie aufgebaut hast, zu verlassen, ist schwierig. Nach einem Jahr des Sich-Eingewöhnens, neuen Erfahrungen und dem Gefühl, ein Fremder zu sein, ist es desorientierend, zur vorherigen Routine zurückzukehren.

Nach all diesen Erfahrungen solltest du bereit sein, mit einem genauen Wissen darüber, was dich erwartet, ins Berufsleben zu starten.

Kulturelle Konflikte – was wir aus dem Leben in Gemeinschaft lernen können

Die meisten von uns Praktikanten leben normalerweise in Kleinfamilien, mit ihrem Freund oder ihrer Freundin oder ganz alleine. Daher kann es eine drastische Veränderung sein, wenn wir plötzlich ständig von Leuten umgeben sind, vor allem, wenn diese verschiedenen Kulturen angehören. Jede neue und herausfordernde Situation kann uns allerdings etwas über uns selbst und andere Kulturen beibringen.

Lade deine Batterien auf
Manche Kulturen betonen Kollektivität und Gemeinschaft mehr als andere. In diesen Kulturen ist es normal, zu teilen und gemeinsam Zeit zu verbringen, während in anderen Kulturen Respekt gegenüber der Privatsphäre und des Privateigentums wichtiger ist. Wenn du zur ersten Gruppe gehörst, wird das Leben in der Gemeinschaft einfacher und weniger anstrengend sein, da du deine Energien aus Interaktionen mit anderen beziehst. Mitglieder von individualistischen Kulturen genießen zwar grundsätzlich die Gegenwart anderer, brauchen aber vielleicht Zeit alleine, um ihre Batterien aufzuladen. Es ist jedoch wichtig, dich nicht abzusondern. Du musst nicht bei jeder Aktivität oder Party mitmachen, aber bereitet zum Beispiel eine Mahlzeit zu und esst gemeinsam oder schlag vor, zusammen einen Film zu sehen anstatt ihn alleine in deinem Zimmer anzuschauen. Wenn du dir dein Zimmer teilst, wirst du Alternativen finden müssen, um Zeit alleine verbringen zu können. Indem du zum Beispiel alleine joggen gehst, erschlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du verbringst Zeit alleine und tust gleichzeitig etwas Gutes für deine Gesundheit.

Lerne, Kompromisse zu schließen
Je mehr Leute in einen Entscheidungsfindungsprozess involviert sind, desto schwieriger wird es, einen Konsens zu finden, der für alle akzeptabel ist. Diese Entscheidungen können trivial sein, wie etwa was gekocht werden soll oder was man am Wochenende unternimmt. Obwohl es quasi unmöglich ist, eine perfekte Lösung zu finden, können wir immer versuchen, eine zu finden, die für alle Involvierten akzeptabel ist. Der wichtigste Punkt ist, kompromissbereit und nicht stur zu sein – sei aber auch nicht gleichgültig. Vertritt deinen Standpunkt klar, anstatt dich nicht um das Ergebnis zu kümmern. Einen Kompromiss aus gegensätzlichen Meinungen zu finden, ist schwierig, aber eine Lösung ohne einen klaren Standpunkt als Ausgangslage zu finden, ist unmöglich.

Blick über den Tellerrand
Deine Kultur ist wie eine Brille, die bestimmt, wie du die Welt und die Worte und Gesten anderer wahrnimmst. Es ist unmöglich, sich vorzustellen, wie andere ihre Umgebung wahrnehmen. Zwei Menschen benennen eine Farbe vielleicht zwar gleich, aber wir können uns nicht sicher sein, dass beide sie auf die gleiche Art und Weise sehen. Genauso verwenden zwei Gesprächspartner vielleicht dieselben Wörter in einer Situation, aber assoziieren verschiedene mentale Konzepte, die kulturell bedingt sind, damit. Auch wenn wir unsere Wahrnehmung der Welt nicht ändern können, können wir uns der Tatsache bewusst werden, dass unsere Art, die Dinge zu sehen, weder die einzige noch die beste ist. In einer unklaren Situation ist es besser, die andere Person um eine Erklärung zu bitten. So kannst du Missverständnisse und einen möglicherweise daraus resultierenden Konflikt vermeiden. Dein Gesprächspartner wird sich freuen, etwas über seine Kultur erzählen zu dürfen und du hast die Chance, etwas neues zu lernen und deinen Horizont zu erweitern.

Das Leben in einer Gemeinschaft hält einiges an Konfliktpotenzial bereit, aber wenn du kompromissbereit bist und dir bewusst ist, dass deine Denkweise weder richtig noch falsch, sondern einfach anders ist, ist es eine Möglichkeit, einiges über andere zu lernen. Du wirst toleranter und aufgeschlossener im Umgang mit Mitgliedern fremder Kulturen werden, was für deinen Karriereweg förderlich ist. Ein Global Player zu sein – das heißt, jemand, der zwischen Kulturen vermitteln kann – ist eine Fähigkeit, die sich Arbeitgeber heutzutage von Bewerbern erwarten.

Zusammenarbeit vs. Konkurrenzkampf: Praktikum vs. Hochschulbildung

Wir wissen alle, wie es läuft. Wir wissen, dass Geld Macht bedeutuet und Macht Geld. Wir wissen, dass nichts gratis ist. Wir wissen, dass man durch Machtkämpfe und Anstrengung zu Erfolg gelangt. Das Tier, das einen Chef oder bekannten Richter repräsentiert, ist nicht ohne Grund ein Hai und kein Katzenbaby. Die Frage ist: Ist diese Aggressivität notwendig, um seine Ziele zu erreichen?

Seit Beginn unserer schulischen Karriere werden wir bewertet. Wir werden in Leistungsgruppen eingeteilt und bekommen sogar Betragensnoten. Tests und Examen werden immer alleine geschrieben und sollen unsere Vorbereitung und analytischen Fähigkeiten überprüfen. Lehrer unterstützen den Konkurrenzkampf zwischen Schülern sogar, indem sie sie anspornen, hart zu arbeiten und ihr Bestes zu geben, nicht als Team, sondern als Individuen. In diesem System werden Egoismus und das Ausnutzen von anderen als Voraussetzungen für Erfolg belohnt. Konkurrenzkampf wie an der Schule ist aber nicht der einzige Weg, um deine Ziele zu erreichen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass du einmal alleine vor deinem Computer sitzend arbeiten wirst, ohne mit Kollegen, Dienstleistern oder Kunden in Kontakt zu treten – außer du bist ein Hikikomori. Deshalb musst du wissen, wie man erfolgreich in einem Team arbeitet, eine Brainstorming-Session leitet, das Beste aus jedem Teammitglied herausholt, mit der Gruppe und den Individuen kommuniziert, höflich Verbesserungsvorschläge einbringt und die anderen motiviert. Es ist irrelevant, welche Rolle du im Team verkörperst, denn du wirst mit jedem zusammenarbeiten.

Du kannst diese Fähigkeiten verfeinern, indem du Bücher liest, aber lernen musst du sie in der richtigen Welt, an einer Arbeitsstelle und nicht in einer Bücherei. Der beste Weg, um dich weiterzuentwickeln, ist, ein Praktikum in einer Firma zu absolvieren. Je früher du lernst, einzelne Ideen zu einem gemeinsamen Projekt zu verknüpfen, dich über Probleme auszutauschen und sie zu lösen, desto einfacher wirst du es finden, von der Universität zu einem richtigen Job zu wechseln.

Du musst eine andere Haltung einnehmen: in der Arbeit gibt es keine Noten oder Professoren, sondern Manager und Kundenzufriedenheit. In einem Büro wirst du keinen Tutor finden, der dafür bezahlt wird, sich deine Probleme anzuhören – du wirst sie also alleine lösen müssen, oder indem du mit deinem Chef oder deinen Kollegen sprichst. Das ist kein einfacher Schritt, aber Praxis ist das Karrieresprungbrett. Ein Praktikum ist wie eine Ausbildung, eine Vorbereitung auf deinen zukünftigen richtigen Job, aber mit weniger Verantwortung (die Aufgaben und Verbindlichkeit sind jedoch dieselben wie bei einer bezahlten Stelle).

Wir bei Internship-UK ermöglichen dir, Arbeitserfahrung in verschiedenen Berufsfeldern zu sammeln: Übersetzen, Marketing, Medien, IT, Personalmanagement und vieles mehr. Indem du deine professionellen und kommunikativen Fähigkeiten in einer sicheren und geschützten Umgebung verbesserst, wirst du lernen, mit verschiedenen Herausforderungen umzugehen – ohne die Angst, gefeuert zu werden. Außerdem wirst du bald merken, dass Konkurrenzkampf nicht der einzig richtige Weg ist. Deinen Kollegen zu helfen und im Gegenzug Ratschläge von ihnen zu erhalten ist genauso wichtig wie unabhängig zu sein und selbstständig arbeiten zu können. Anstatt alleine in deinem Zimmer zu lernen (und den Wunsch zu verspüren, deine Bücher zu verbrennen), wirst du von Studenten umgeben sein, mit denen du deine Energien, Ideen und Probleme teilen und lachen kannst.

Werde ein Teil unseres Unternehmens, um deine Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, dich persönlich weiterzuentwickeln und eine inspirierende Erfahrung zu machen. Lasst uns nicht ständig gegeneinander konkurrieren, sondern uns daran erinnern, dass wir alle tagtäglich mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben.